kopitar_gmbh / Janez Kopitar liefert nicht IBAN DE72251523750045195443

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      Raptor schrieb:

      Hallo an alle,
      gestern habe ich von meinem Anwalt dieses Schreiben erhalten!!!

      Sehr geehrter Herr.....,
      in der vorbezeichneten Angelegenheit müssen wir mitteilen, dass dem Antrag auf öffentliche Zustellung gem. § 688 Abs. 2 Nr. 3 ZPO nicht entsprochen werden kann. Danach heißt es, dass das Mahnverfahren nicht stattfinden kann, wenn die Zustellung des Mahnbescheides durch öffentliche Bekanntmachung erfolgen müsste. Wir dürfen Sie diesbezüglich höflich bitten, Rücksprache mit uns zu halten.

      Wie soll ich das denn jetzt verstehen, kann mir bitte jemand weiter helfen?
      Sonnige Grüße aus Neuwied

      Das heißt genau das, was ich bereits im Januar schrieb:
      Ein Mahnbescheid kann nicht durch öffentliche Bekanntmachung / Aushang zugestellt werden. Der Mahnbescheid als Einstieg in ein ziviles Mahnverfahren muss (im Gegensatz zum im zweiten Schritt folgenden Vollstreckungsbescheid) zwingend immer an einer ladefähigen Anschrift des Schuldners zugestellt werden. Ist das nicht möglich, weil der Schuldner untergetaucht und keine ladefähige Anschrift mehr zu ermitteln ist, ist der zivile Rechtsweg nur über eine Klage beim Amtsgericht möglich.
      Genau deswegen hatte ich Anfang Januar ja mehrfach darauf hingewiesen, daß höchste Eile geboten sei für alle, die versuchen wollen, sich mit möglichst geringen Eigenkosten einen Titel und damit die Möglichkeit sichern wollen, später auf evtl beschlagnahmtes Vermögen zugreifen zu können.

      Nachdem der Vermieter den Namen des Schuldners (also Kopitar) vom Briefkasten entfernt hatte, war die Möglichkeit, den vergleichsweise günstigen Mahnbescheid zustellen zu lassen, endgültig verbaut. Wer zu dem Zeitpunkt einen Mahnbescheid noch nicht hatte zustellen lassen, der kann das seitdem nur noch auf dem Klageweg, denn im Gegensatz zum Mahnbescheid kann eine Klage bei fehlender ladefähiger Anschrift des Beklagten durch öffentliche Bekanntmachung zugestellt werden.

      Ich nehme an, das wird Dir Dein Anwalt inzwischen auch nochmal erklärt haben.
      Was ich nicht so ganz verstehe ist, wieso über 4 Monate nach dem Betrug ein von Dir beauftragter Anwalt irgendwas von Mahnbescheid faselt ??
      Wieso hast Du erstens nicht wie die anderen hier versammelten Betroffenen Deinen Mahnbescheid sofort Anfang Januar selbst abgeschickt?
      Und wenn Du dann sehr viel später einen Anwalt beauftragst, wieso hat der Dir nicht schon beim ersten Gespräch bestätigt, daß man einen Mahnbescheid nicht durch öffentlichen Aushang zustellen lassen kann und daher im vorliegenden Fall die Erlangung eines rechtsgültigen Titels nur noch auf dem Klageweg möglich ist und diese dann entsprechend sofort eingereicht?