Dabei halfen ihm Mittelsmänner, die über das Internet angeworben wurden. Bei seinen Bestellungen gab der Augsburger die Namen von ahnungslosen Menschen an – diese hatten dann Ärger mit den Verkäufern, die Geld sehen wollten. Zudem soll der Mann im Internet-Auktionshaus „Ebay“ Waren zum Verkauf angeboten haben, die gar nicht existierten. Er verlangte Vorkasse und zockte so die Käufer ab.
Mit falschen Papieren soll der Augsburger mehrere Konten eröffnet haben, die für Betrügereien genutzt wurden. Auf den Konten soll Geld eingegangen sein, das durch „Phishing“ ergaunert wurde. „Phishing“ ist eine Betrugsmasche, bei der Bankdaten ausgespäht und dann die Konten abgeräumt werden. Der 29-Jährige legte vor Gericht ein Geständnis ab. Er sagte, er sei nur ein Helfer und übers Internet angeworben worden. Die Hintermänner säßen in Ungarn und Russland.
Ich halte 5 Jahre für durchaus angemessen. Man sollte die Relationen zu Kapitalverbrechen wie Mord etc. waren. Allerdings sollten solche Leute zivilrechtlich ihr ganzes Leben lang bluten. Meist sind die Verurteilten aber mittellos oder haben das Geld längst sicher ins Ausland verfrachtet.