Kinderhospiz Löwenherz

    • Habe es in zwei anderen Foren auch reinbebracht.

      Wenn ich sehe, dass ein Herz für Kinder über 16Mio € eingebracht hat, dann müsste doch für Löwenherz auch was drin sein.
      Solange das vermeintliche Recht Einzelner zum Unrecht für Andere wird gibt es keine Gerechtigkeit. myself

      Das was ich hier sage ist keine Rechtsberatung, sondern stellt meine persönliche Meinung dar und kann zu neuen Denkansätzen beitragen, auch wenn es "rechtlich" nicht immer einwandfrei erscheint.
    • Diejenigen, die morgen, Dienstag, 09.12.2014 in Hannover zum Weihnachtsmarkt gehen, können in der "Kirchenbude" der Pfarrgemeinde St.Joseph
      auf der Lister Meile vorbeischauen.

      Dort sind beinahe täglich wechselnde Einrichtungen vertreten, morgen ist das
      Kinderhospiz Löwenherz u.a. mit Geschenkartikeln vertreten.

      (Quellen Homepage Löwenherz sowie St-Joseph-Hannover,Veranstaltungen,Kirchenbude)
    • OK, ich brauch für Weihnachten noch mindesten 10 Stück.

      Gerne ne PN
      Solange das vermeintliche Recht Einzelner zum Unrecht für Andere wird gibt es keine Gerechtigkeit. myself

      Das was ich hier sage ist keine Rechtsberatung, sondern stellt meine persönliche Meinung dar und kann zu neuen Denkansätzen beitragen, auch wenn es "rechtlich" nicht immer einwandfrei erscheint.
    • Heute ist Heilig Abend und ich wünsche allen eine schöne Weihnachtszeit.

      Dieser Tage las ich ein Gedicht, das mich sehr stark berührte.
      Ich möchte es nicht wörtlich auf das Kinderhospiz Löwenherz bezogen wissen, und dennoch passt es genau hier, und vor allem passt es auch zu den
      aktuellen Themen, die die Gemüter zu Tausenden auf der Strasse bewegen.
      Es handelt vom Leiden und vom Helfen.

      Weihnachtsabend

      Die fremde Stadt durchschritt ich sorgenvoll,
      der Kinder denkend, die ich liess zu Haus.
      Weihnachten war's. Durch alle Gassen scholl
      der Kinderjubel und des Markts Gebraus.

      Und wie der Menschenstrom mich fortgespült
      drang mir ein heiser Stimmlein in das Ohr:
      "Kauft, lieber Herr !" Ein magres Händchen hielt
      feilbietend mir ein ärmlich Spielzeug vor.

      Ich schrak empor, und beim Laternenschein
      sah ich ein bleiches Kinderangesicht;
      wes Alters und Geschlechts es mochte sein
      erkannt ich im Vorübertreiben nicht.

      Nur von dem Treppenstein, darauf es sass,
      noch immer hört ich, mühsam, wie es schien:
      "Kauft, lieber Herr", den Ruf ohn' Unterlass,
      doch hat wohl keiner ihm Gehör verliehn.

      Und ich ?- War's Ungeschick, war es die Scham,
      am Weg zu handeln mit dem Bettelkind ?
      Eh meine Hand zu meiner Börse kam,
      verscholl das Stimmlein hinter mir im Wind.

      Doch als ich endlich war mit mir allein,
      erfasste mich die Angst im Herzen so,
      als säss mein eigen Kind auf jenem Stein
      und schrie nach Brot, indessen ich entfloh.

      Theodor Storm

      Frohe Tage !
    • Dies erinnert mich an eine Jugendliche, die bei uns vorm Rewe/Aldi stand und die Obdachlosenzeitschrift 50/50 verkaufte.

      Ich gab ihr immer wieder mal nen Euro, manchmal 5, ohne jemals eine Zeitschrift abzunehmen.

      Jetzt in der Adventszeit habe ich sie nicht mehr gesehen.

      Ich wollte sie fragen, ob sie mir im Haushalt helfen kann, denn ich bin behindert und brauche Hilfe. Ich könnte ihr einen Minijob anbieten, mit Versicherung, meine Beihilfekasse würde einen Teil der Kosten übernehmen.
      Was ist mit diese jungen Frau geschehen?

      Ich bin traurig.

      Trotzdem Allen eine gesegnete Weihnacht
      Solange das vermeintliche Recht Einzelner zum Unrecht für Andere wird gibt es keine Gerechtigkeit. myself

      Das was ich hier sage ist keine Rechtsberatung, sondern stellt meine persönliche Meinung dar und kann zu neuen Denkansätzen beitragen, auch wenn es "rechtlich" nicht immer einwandfrei erscheint.
    • Wenn ein Mensch in dieser Situation Hilfe braucht, dann empfehle ich immer den Weg in die Beratungsstellen mit kompetenten Sozialarbeitern.
      Leider kann man nicht jedem helfen, manchmal kann man nur zusehen, aber Hilfe zur Selbsthilfe ist hier ein Stichwort.
      Dafür muss ein Mensch aber auch dazu bereit sein, diesen Rat anzunehmen, sonst kann man nichts tun.

      Krennz, zur Hilfestellung im Alltag würde ich eher eine Person meines Vertauens auswählen oder mir eine solche ( auch dafür gibt es
      Beratungsstellen ) vermitteln lassen.

      Passt auf Euch auf.
    • Bei uns hatte ich mitden Geschägftsführern von Aldi und Rewe gesprochen, dass die june Frau geduldet wurde.

      Es gingen öfter Kunden zu ihr und geben ihr, auch ohne Zeitscghrift abzunehmen, Geld.

      Wenn wir ihr direkt das Geld geben, vermuten wir, dass es da ankommt wo es gebraucht wird.

      Genau wie bei Löwenherz. Da kommt es auch da an wo es gebraucht wird.
      Solange das vermeintliche Recht Einzelner zum Unrecht für Andere wird gibt es keine Gerechtigkeit. myself

      Das was ich hier sage ist keine Rechtsberatung, sondern stellt meine persönliche Meinung dar und kann zu neuen Denkansätzen beitragen, auch wenn es "rechtlich" nicht immer einwandfrei erscheint.
    • Am Dienstag, den 10. Februar ist der jährliche bundesweite Tag der Kinderhospizarbeit.

      Ihr könnt euch darüber z.B. auf der Seite des Deutschen Kinderhospizvereins informieren

      tag-der-kinderhospizarbeit.de/

      oder selber an einer Veranstaltung teilnehmen, einige Beispiele finden sich ebenfalls auf der Seite des Kinderhospizvereins :

      deutscher-kinderhospizverein.d…it/aktionen-zum-10022015/

      Im Kinderhospiz Löwenherz selbst wird es einen Besichtigungsnachmittag geben.
    • " Der bundesweite „Tag der Kinderhospizarbeit“ hat das Ziel, auf das Thema „Sterben und Tod von Kindern“ und auf die Situation von
      Kindern und
      Jugendlichen mit lebensverkürzender Erkrankung und deren Familien hinzuweisen.

      So soll dieses Thema weiter aus der Tabuzone herausgeholt und in die Gesellschaft getragen werden.

      Überdies informiert er über die Angebote der Kinder-und Jugendhospizarbeit.
      In vielen Städten weisen Organisationen mit Veranstaltungen und Aktionen auf ihre Arbeit und die Situation von betroffenen Familien hin.
      „Grüne Bänder“ an z.B. Autos, Bäumen, Taschen oder Fenstern zeigen die Solidarität der Bevölkerung mit der Kinderhospizarbeit. "



      ( Passage aus einer Pressemitteilung 2014, vollständige pdf zu finden unter Deutscher Kinderhospizverein, Pressemitteilungen: )

      deutscher-kinderhospizverein.d…edien/pressemitteilungen/

      deutscher-kinderhospizverein.d…rhospizarbeit_Dresden.pdf
    • Dadurch, dass diesen Mittwoch, 25.02.2015 ein Stützpunkt des Kinderhospiz Löwenherz in Braunschweig eröffnet , wird das Hilfeangebot
      im Land Niedersachsen nochmal ein Stück weit verbessert.

      Aber auch in den anderen Bundesländern gibt es natürlich diese Hilfe durch ambulante und stationäre Hospize, eine kleine Übersicht findet sich
      z.B. auf einer Seite des Bundesverband Kinderhospiz, Adressen sind dort als PDF hinterlegt.

      bundesverband-kinderhospiz.de/index.php/uebersichtskarte

      Aus einer Pressemitteilung,
      kinderhospiz-loewenherz.de/pre…nung-in-braunschweig.html

      Seinen ersten Kinderhospiz-Stützpunkt eröffnet „Löwenherz" am Mittwoch, 25. Februar, in der Löwenstadt Braunschweig. Der Verein aus Syke reagiert damit auf die ständig wachsende Nachfrage von Familien mit unheilbar erkrankten Kindern und Jugendlichen, die sich eine ambulante Begleitung wünschen. Das Angebot soll dazu beitragen, die Kooperation in der ambulanten Kinderhospizarbeit in der Region Niedersachsen Süd-Ost zu intensivieren. Dazu arbeitet Löwenherz weiterhin eng mit Hospizvereinen aus Celle, Helmstedt, Bad Harzburg, Goslar und Hildesheim zusammen. Gleichzeitig wird in dem neuen Büro ein eigener ambulanter Kinderhospizdienst angesiedelt.
    • Und hier noch mal die Werbung...

      Gerade weil es in diesem Thread um das Kinderhospiz Löwenherz geht, nutze ich ihn gerne, um die Thematik Hospizarbeit/ Kinderhospizarbeit auch von anderen Seiten zu
      beleuchten, um das Thema zu vertiefen, um deutlich zu machen, warum die Hospizarbeit unterstützenswert ist.

      Die "Charta Für Sterbende" wurde von der Deutschen Gesellschaft Für Palliativmedizin, dem Deutschen Hospiz-und Palliativverband sowie der Bundesärztekammer erarbeitet.
      Sie weist eine Richtung im Umgang mit Sterbenden auf, man kann sie unterzeichnen.

      Das Thema ist hoch komplex, und daher stelle ich die links hier als Anregung zum Nachdenken ein und gebe keine persönliche Empfehlung.
      Die Tötung auf Verlangen wird in der Charta zum Beispiel abgelehnt und statt dessen eine optimale Betreuung (medizinisch wie menschlich ) bis zum natürlichen Tode ,eine "Perspektive der Fürsorge und des menschlichen Miteinanders " empfohlen.
      Das mag man auch anders sehen - wie jedoch treffe ich die schwere Entscheidung zur aktiven Sterbehilfe, wenn es sich bei dem Sterbenden um mein Kind handelt ?


      " Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit lebensverkürzenden Erkrankungen und ihre Familien sind in besonderer Weise auf eine umfassende Palliativversorgung angewiesen, die ihren ganz eigenen Bedürfnissen gerecht wird.
      Die Versorgung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit lebensverkürzenden Erkrankungen ist als umfassendes und eigenständiges Konzept auszubauen und im Rahmen geeigneter Versorgungsstrukturen weiter zu entwickeln. Insbesondere die familiäre und soziale Situation sowie der individuelle Stand der Persönlichkeits- entwicklung sind zu berücksichtigen. Besondere Bedeutung hat auch der bei Kindern im Vergleich zu Erwachsenen häufig deutlich längere Verlauf der Erkrankung."


      charta-zur-betreuung-sterbender.de/index.html

      charta-zur-betreuung-sterbender.de/download.html

      [IMG:http://www.charta-zur-betreuung-sterbender.de/tl_files/charta-logos/charta_189.jpg]


      Am Ende möchte ich noch mal um Unterstützung für die Auktionen zugunsten des Kinderhospiz Löwenherz werben - macht einmal mit !

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Taraxacum ()

    • Momentan entsteht ein neues Hospiz- und Palliativgesetz.
      Den Gesetzentwurf hat der Paritätische Gesamtverband (am 21.09. noch in der unlektorierten Vorabfassung) auf seiner Seite bereitgestellt.
      Ich zitiere hier zwei Passagen, die explizit die Situation der Kinderhospize betreffen.

      Im Gesetzentwurf der Bundesregierung heisst es :

      Hauptziel der Hospizversorgung ist es, den Betroffenen und ihren Angehörigen bis zuletzt ein Stück weit Lebensqualität zu erhalten. Aus diesem Grund werden
      auch an die stationären Kinderhospizeimmer neue gesellschaftspolitische Anforderungen gestellt,die nicht oder nur in geringem Umfang von den Krankenkassen
      bezuschusst werden, obwohl es sich dabei um aufwendige und teure Leistungen handeln kann. Durch die Verpflichtung der regelmäßigen Überprüfung wird sichergestellt,
      dass auch in der Rahmenvereinbarung für Kinderhospize zeitnah aktuelle Versorgungs- und Kostenentwicklungen berücksichtigt werden.

      In der Stellungnahme des Bundesrates zum Gesetzentwurf heisst es dazu :

      In der Rahmenvereinbarung für stationäre Hospize wird zwar an verschiedenen Stellen auf die Bedürfnisse von Kindern Bezug genommen. Diese bisweilen eher
      allgemein gehaltenen Ausführungen tragen den besonderen Belangen von Kindern, denen es in stationären Kinderhospizen nachzukommen gilt,
      jedoch nicht in ausreichendem Maße Rechnung. Dies gilt nicht zuletzt auch vor dem Hintergrund, dass stationäre Kinderhospize völlig anders konzeptioniert sind
      als stationäre Hospize für Erwachsene. Das stationäre Kinderhospiz dient, im Gegensatz zum stationären Hospiz für Erwachsene, in erster Linie der Entlastung
      und Begleitung der Familien, wobei insbesondere auch die Geschwisterkinder im Fokus stehen. Viele Familien nutzen die Einrichtung auch mehrfach. Diesen
      Besonderheiten und den speziellen Bedürfnissen von Kindern und ihren Familien gilt es in einer eigenständigen Rahmenvereinbarung umfassend Rechnung zu tragen. Der Abschluss
      einer entsprechenden Vereinbarung ist daher zwingend vorzuschreiben und nicht, wie im Gesetzentwurf vorgesehen, lediglich als Möglichkeit einzuräumen ("kann").


      der-paritaetische.de/nc/fachin…zes-zur-verbesserung-der/

      der-paritaetische.de/index.php…alliativgesetz1805170.pdf

      Heute wird der Paritätische Gesamtverband im Gesundheitsausschuss des Bundestages zum Gesetzentwurf angehört.

      Mal schauen, was draus wird ( immerhin: es tut sich was. )

      Schönen Tag noch !

      Löwenzahn
    • Bald ist wieder Weihnachten und daher möchte ich letztmalig dieses Jahr nochmal an das Kinderhospiz Löwenherz erinnern.

      Die Infopost vom Dezember gibt euch einen Einblick in die Ereignisse der letzten 3 Monate.
      kinderhospiz-loewenherz.de/infopost.html

      Auch das Hospiz- und Palliativgesetz ist seit November beschlossene Sache, für alle Interessierten hier die
      entsprechende Seite des Gesundheitsministeriums
      bmg.bund.de/ministerium/meldungen/2015/hpg-bt-23-lesung.html

      ... und da ja wie gesagt Weihnachten vor der Tür steht bin ich mal wieder so frei und poste hier noch die Spendenseite des Kinderhospiz:
      kinderhospiz-loewenherz.de/spenden-und-helfen.html
      Spendenkonto:
      Kinderhospiz Löwenherz e.V.
      Konto 11 100 999 99
      BLZ 291 517 00
      Kreissparkasse Syke
      IBAN: DE07 2915 1700 1110 0999 99
      BIC: BRLADE21SYK

      sowie die der Gruppe Sir Richard Löwenherz

      home.arcor.de/srloewenherz/michseite.html

      Kreissparkasse Syke BLZ 291 517 00 Nr.: 111 00 999 81
      IBAN: DE08 2915 1700 1110 0999 81 BIC: BRLADE21SYK



      Tschüss !