Fakeshops schmittshop.de / drschmittshop.com Warnung: IBAN: DE72700400480795888700 Commerzbank, DE27700700240042560300 Deutsche Bank, DE03700222000020239336​0 Fidorbank, DE24100100100912680104 Postbank

    • TZ.de schrieb:


      Kaufpreis erhalten, aber Ware nicht geliefert: Das war das Geschäftsmodell eines Online-Shops aus München. Einer der Mittäter muss sich nun vor Gericht verantworten.

      München - Selbst der Verbraucherschutz warnte vor diesem Onlineshop – dennoch fielen allein in Bayern 468 Kunden auf den Elektrohandel „Schmitt Electronics Trading GmbH“, der zwischen Februar und Juni 2017 Artikel zu Schleuderpreisen verkaufte, herein. Im Rest Deutschlands wurden 1939 Personen geprellt – insgesamt handelt es sich um einen Gesamtschaden von rund einer Million Euro.

      Die Masche: Gegen Vorkasse wurde die Lieferung von elektronischen Geräten wie zum Beispiel Handys, Kühlschränken, Fotoapparaten, Waffeleisen oder Toastern angeboten. Die Preisspanne der Waren belief sich zwischen circa 50 und 6000 Euro. Die Kunden überwiesen den Kaufpreis für die im Internet bestellte Ware auf Konten des Beschuldigten. Jedoch: Die Geräte kamen in der Regel nie bei dem Käufer an. Nachfragen der Kunden zur Lieferung ihrer jeweiligen Bestellung wurden nicht beantwortet – weder per E-Mail noch über die im Onlineshop angegebene Telefonnummer.


      München: Betrüger hatten es auf gute Bewertungen abgesehen
      Um Kunden zu gewinnen, warb der Onlineshop, der pflichtbewusst von S. im Handelsregister eingetragen wurde, in seiner Anfangsphase von Februar bis März 2017 mit einer Osteraktion zu Spottpreisen. Zu Beginn wurden die bestellten Waren sogar versandt – um positive Bewertungen in den einschlägigen Onlineportalen zu ergattern. Kurz nach Geschäftseröffnung war „drschmittshop.com“, wie er später umbenannt wurde, sogar bei Google hoch gelistet.

      Einer der Mittäter soll der 62-jährige Softwarespezialist Hans S. aus München sein. Er wurde im Mai vergangenen Jahres von der Staatsanwaltschaft in Singapur gefasst und ausgeliefert. Seitdem sitzt der promovierte Ingenieur in Untersuchungshaft. Der Onlineshop ist seit Ende 2017 nicht mehr aktiv.

      München: Mittäter sind in der Türkei untergetaucht
      Vor Gericht zeigte sich S. am Montag geständig und räumte ein, „sehr blauäugig“ gewesen zu sein. Er sei von den Komplizen „ausgenutzt“ worden. Die Anweisungen für den Handel sollen per WhatsApp von drei Hintermännern aus Istanbul gekommen sein. Das Trio ist wohl in der Türkei untergetaucht und wurde von der Staatsanwaltschaft noch nicht ausfindig gemacht. S. soll die Männer nie gesehen haben. Nur Imran A., die Exfreundin und Komplizin von S., soll die drei Geschäftspartner persönlich gekannt haben. Die 59-Jährige soll S. auch zu den Betrügereien überredet haben.

      S. sagte vor Gericht aus, er sei erst misstrauisch geworden, als sich die Beschwerden über nicht ausgelieferte Ware häuften. Als schließlich dann die fristlosen Kündigungen der Banken sowie eine Vorladung der Münchner Kriminalpolizei wegen des Verdachts der Geldwäsche in seinem Briefkasten landeten, sei ihm klar geworden, dass es sich hier um einen „Riesen-Betrug“ handele.

      Der Angeklagte gab an, es „zutiefst zu bereuen, nicht sofort zur Polizei gegangen zu sein“. Vor lauter Panik, im Gefängnis zu landen, habe sich S. dann nach Singapur abgesetzt. Sein Ziel sei es nun aber, die „ganze Täterschaft auffliegen zu lassen“. S. möchte aktiv dabei mithelfen, die Hintermänner in der Türkei zu finden. Der Prozess geht weiter.
      Quelle:
      tz.de/muenchen/stadt/muenchen-…-ausgenutzt-13011097.html
    • So kann´s (aus-)gehen. Für Dr. Schmitt (den es anders als von mir damals angenommen tatsächlich gibt) hat nun die Justiz als einzigsten Hauptverdächtigen am Schlafittchen. Überrascht bin ich von der -vermutlich echten- Ahnungslosigkeit des Beschuldigten über die Gesamtumstände des Betrugs. Das Dr. Schmitt relativ ahnungslos gehandelt hat, ist aus seinen offenen Handlungen als Firmenvertreter ersichtlich. Kein gewiefter Betrüger würde derart blauäugig mit seiner echten Identität so etwas anstellen. Die Hintermänner werden dafür vermutlich gar nicht zur Verantwortung gezogen werden können. Er muß nun wegen seiner Ahnungslosigkeit (fast) allein die Verantwortung dafür tragen ...
      Aktuelle Signatur
      :) :rolleyes: :huh:
    • Mich überrascht die Dummheit, die sich hier unter einer einzigen Mütze versammelt :D
      Sein Geistesblitz, nicht zur Polizei zu latschen und mal lieber gleich bis nach Singapur abzuflattern, wird ihn wohl noch länger beschäftigen.
      Wie man ihm das anrechnet, wird wohl auch von der Höhe seiner damaligen Urlaubskasse abhängen.
      Fragen dazu muss er sich wohl gefallen lassen, der Mann ist schließlich 62 Jahre alt. Da sollte man schon wissen, was man tut. ;)
      Die Ironie ist die Lust an der Distanz zu Dingen, deren Nähe Unlust erzeugt.
    • drschmittshop schrieb:

      Guten Tag Freunde und Admin. Ich kenne diese Seite und finde sie auch sehr gut. Es ist wichtig unsere Mitmenschen zu warnen, jedoch müsste es auch der Wahrheit entsprechen, was man hier so schreibt. Gerne würde ich den Admin in mein Büro einladen, damit er RICHTİGE informationen über meine Firma erhält und die Leute auch WAHRHEITSGEMÄSS informieren kann.
      Mit freundlichen Grüssen,
      Dr Thomas Schmitt
      Da war doch noch was.
    • "er sei erst misstrauisch geworden, als sich die Beschwerden über nicht ausgelieferte Ware häuften. Als schließlich dann die fristlosen Kündigungen der Banken sowie eine Vorladung der Münchner Kriminalpolizei wegen des Verdachts der Geldwäsche in seinem Briefkasten landeten, sei ihm klar geworden, dass es sich hier um einen „Riesen-Betrug“ handele"

      Ich hoffe die Staatsanwaltschaft kann das Gericht von der Lächerlichkeit dieser Schutzbehauptung überzeugen, habe aber meine Zweifel.