Leeren Karton erhalten ohne bezahlte Ware (iPhone 8) - gekauft bei ebay - bezahlt mit Paypal

    • wie gesagt, das Handy kann auch unterwegs verschwunden sein. Oder es wurde im Lager durch einen Mitarbeiter was anderes eingepackt. Am besten druckst du dir den Schriftwechsel und die ganzen Sachen von Ebay und der Lieferung aus und gehst damit mit zur Polizei. Vielleicht können die Dir weiterhelfen. Die Sache ist jedenfalls sehr ungewöhnlich, zumal der Verkäufer ein lupenreines Profil hat und überwiegend hochpreisige Sachen verkauft. Ich drücke die Daumen, dass du dein Geld oder das Handy endlich bekommst.

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    • Wie schön, dass das Forum und deren Inhalte nun auch schon querverlinkt werden, ohne gefragt zu werden. Ich kann mich nicht daran entsinnen, dem zugestimmt zu haben. Im Zweifel immer für den Angeklagten. Momentan ist weder etwas bewiesen und alles eine reine Behauptung oder Vermutung des Thread Erstellers.
    • Netterweise verlinkt er den ganzen Thread mit seiner Bewertung:

      t1p.de/jlg2

      Im Prinzip kann die Firma, die bislang ausschließlich positive (856 bis auf eine negative) Bewertungen hat, den Threadersteller auch auf Schadenersatz verklagen, weil solche Bewertungen samt Links geschäftsschädigend sind. Da kommen ruckzuck tausende von Euro zusammen, wenn die FIrma dadurch ein paar Tage Umsatzausfall hat. Ich verstehe nicht, daß der User das nicht löschen läßt, bis die Sache endgültig geklärt ist. Das ist doch kein Akt nachzuvollziehen, ob ein Handy im Karton war oder nicht. Schließlich wird jedes Paket gewogen, das Gewicht steht auf dem Paketzettel usw. Die Transportversicherung würde normalerweise einspringen. Des Weiteren kann es beim Einpacken verschwunden sein durch einen Lagerarbeiter oder beim Empfänger selbst. Es gibt drei Möglichkeiten, die es zu klären gilt.

      Ich finde es nicht in Ordnung, daß man das Forum nutzt und benutzt, um einen gewerblichen Verkäufer öffentlich zu schädigen. Keiner der User hier im Forum ist gefragt worden, ob man damit einverstanden ist. Die Firma verschickt anscheinend jeden Tag Artikel in der oberen Preislage, sodaß der Käufer sich mal mit seinen Behauptungen dezent zurückhalten sollte, bis alles geklärt ist.

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    • Ich kann dieses dämliche Gewäsch nicht mehr hören, mit dem Käufer davon abgehalten werden sollen, ihre ehrliche Meinung zu einer Transaktion in einer Bewertung festzuhalten. Dieses ewige Schwadronieren von Schadenersatz ist Einschüchterung - und natürlich kompletter Unfug.

      Bewertungen sind durch die freie Meinungsäußerung gedeckt, sofern sie eine Meinung enthalten. Ein evtl. Faktenteil muß nicht en detail stimmen, es reicht, wenn ein Tatsachenkern erkennbar ist. Nichts an der vorhandenen Bewertung ist in irgendeiner Weise justiziabel, die macht ja nichtmal den VK verantwortlich! Wenn die Firma "Umsatzausfall" hat, liegt das vielleicht daran, daß sie ihrer Lieferverpflichtung nicht nachgekommen ist?

      Wie weithin bekannt ist der gewerbliche Verkäufer dafür verantwortlich, daß die Ware beim Kunden ankommt. Nicht bei der Post. Welches Gewicht auf dem Paketzettel steht, im Lager oder in der Logistik, auf dem Transportweg oder sonstwo passiert ist, braucht einen Verbraucher nun wirklich nicht zu interessieren. Das kann der VK ja gerne alles in Ruhe herausfinden. Nachdem er den Kunden beliefert hat!

      In diesem Forum werden keine User gefragt, ob und welcher Thread eröffnet wird. Wäre ja auch noch schöner, wenn irgendwelche Blindgänger darüber entscheiden dürften, was hier diskutiert werden darf und was nicht.

      Außerdem ist hier auch nicht das Thema, wie sich die Firma bei ihren zahllosen geglückten Transaktionen verhält, sondern eben, wie es sich verhält, wenn was nicht in Ordnung ist. Zurückhalten muß sich hier niemand, schon gar nicht dezent, der Käufer darf und soll seine Erfahrungen offen schildern.
    • Ich möchte trotzdem vorher gefragt werden, bevor ein Thread, wo mein Name drin steht, querverlinkt wird. Das ist absolut nicht ok. Ich finde das Verhalten des Käufers genauso daneben wie das des Verkäufers. Mein Hinweis bezüglich Schadenersatz bei Umsatzausfall ist kein Unsinn. Es gab schon mehrere Fälle. Von 100€- bis 100.000€.

      Negative Bewertung: Händler fordert 70.000 € Schadenersatz

      lhr-law.de/magazin/11000-euro-…ungsrecht-made-in-the-usa

      community.ebay.de/t5/Kaufen-be…%C3%BCr-den/qaq-p/1061559

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    • In Bezug auf das Gewicht war ja auch ein Ratschlag meinerseits, um der Sache auf den Grund zu gehen. Wenn bei uns in der Firma ein Kunde behauptet, es sei nichts im Karton, wird erstmal dem Lagermitarbeiter auf die Finger geschaut, dann dem Spediteur usw. Lagerliste durchgehen, Gewichte vergleichen, ähnliches Paket neu packen und nachwiegen, beim Spediteur nachfragen, etc... Wie gesagt, es gibt drei Möglichkeiten. Es gibt auch Kunden, die sagen, es sei nichts im Paket, obwohl nachweislich alles richtig gelaufen war. Nicht jeder Kunde ist ehrlich. Bei uns in der Firma wird der Verpacker durch eine zweite Kraft ebenfalls kontrolliert,sodaß ein Diebstahl im Lager ausgeschlossen ist. Für den Transport springt die Versicherung in einem solchen Fall ein.

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    • stevie schrieb:

      Es gab schon mehrere Fälle. Von 100€- bis 100.000€.

      Negative Bewertung: Händler fordert 70.000 € Schadenersatz
      Kläger ist in zweiter Instanz gescheitert


      stevie schrieb:

      lhr-law.de/magazin/11000-euro-…ungsrecht-made-in-the-usa
      Fall in USA nach amerikanischem Recht, in Deutschland irrelevant und Ausgang unbekannt


      stevie schrieb:

      community.ebay.de/t5/Kaufen-be…%C3%BCr-den/qaq-p/1061559
      Nur eine Forderung durch RA, keine Rede von Klage oder Gerichtsurteil.
    • stevie schrieb:

      Ich möchte trotzdem vorher gefragt werden, bevor ein Thread, wo mein Name drin steht, querverlinkt wird. Das ist absolut nicht ok.

      Au contraire, das ist das Funktionsprinzip des Internets: der Hyperlink. Willkommen, anno 2018.


      stevie schrieb:

      Ich mache mir jetzt nicht die Mühe ein vollstreckbares Urteil rauszusuchen

      Brauchst du nicht, der "Fliegengitter"-Fall wurde hier ja hinlänglich diskutiert und die Begründung auseinandergenommen, die sich an der ständigen Rechtsprechung des BVerfG zu den Themenkomplexen Äußerungsfreiheit, Schmähkritik und Tatsachenbehauptung entlanghangelt. Hast du doch selbst verlinkt, lies es einfach mal.

      Ansonsten haben wir hier mal "Betrüger" in einer eBay-Bewertung, schon älter:
      it-recht-kanzlei.de/ebay-negative-bewertung.html

      Und hier die Klarstellung des BGH, daß das ein zulässiges Werturteil ist:
      juris.bundesgerichtshof.de/cgi…88&nr=69936&pos=3&anz=448
      internet-law.de/2015/01/bgh-un…zogene-kritik-dulden.html
    • stevie

      Ich hab auch den Eindruck, du hast Sinn und Zweck des BW-Systems nicht verstanden.
      Rote BW sollen die Unzufriedenheit des Käufers mit einem Deal öffentlich machen. Der Sinn dahinter: Der Verk. SOLL weniger verkaufen. Ja, genau so! Es sei denn, er verbessert sein Verhalten in Zukunft, dann werden nur noch Grüne eintrudeln. Und die bedeuten: Der Umsatz darf gern steigen.
      Der BW-Text des K ist in diesem Falle sachlich und knochentrocken -sofern er der Wahrheit entspricht, gibt es keinen Grund, den zu löschen. Und erstrecht keinen Anlass, gerichtlich löschen zu lassen oder gar Schadensersatz zu beanspruchen, denn der Text enthielt weder Beleidigungen noch "Schmähkritik". Und dass der K den Artikel entgegen der Behauptung doch erhalten hätte - das zu belegen, dürfte dem Verk. schwer fallen.


      Genauso wenig hast du einen Anspruch, um Erlaubnis gefragt zu werden, wenn ein Beitrag von dir aus einem öffentlichen Forum in ein anderes verlinkt werden soll. Wenn dir das unangenehm ist, (was ich nach Lektüre verschiedener Posts von dir verstehen könnte), solltest du dich nicht öffentlich äußern.

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      and let me tell you, it was wonderful!
      Louise Bourgois
    • Ja, das ist ja alles gut und schön, aber die Sache ist doch bestimmt noch nicht geklärt. Wenn der Händler das an die Transportversicherung gemeldet hat, dauert es bis zu 6 Wochen, bis das geklärt ist. Wir haben es hier mit einer bislang seriösen Firma zu tun, die sicherlich Handys für über eine halbe Million Euro verkauft hat, bei der dies nun der erste Fall eines vermeintlich nicht vorhandenen Handys im Karton ist. Ich finde diesen Fall äußerst ungewöhnlich.

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    • stevie schrieb:

      Was ich komisch finde ist, daß der Käufer seinen eigenen Account auf Privat gestellt hat.

      Was soll daran komisch sein? Meine Kaufaccounts stehen auch alle auf privat. Das geht doch nun wirklich niemanden was an, was ich alles sonst noch so kaufe.

      stevie schrieb:

      Wenn der Händler das an die Transportversicherung gemeldet hat, dauert es bis zu 6 Wochen, bis das geklärt ist.

      Und was genau hat das mit dem Anspruch des K zu tun, JETZT seine Ware zu erhalten? Du willst mir hoffentlich nicht wirklich erzählen, daß du als jemand, der im Versandhandel für die Kommunikation mit Kunden zuständig ist, glaubst, der K müsse bei einer Nichtlieferung erstmal warten, bis der VK geklärt hat, was tatsächlich vorgefallen ist?!
    • Natürlich muss erstmal geklärt werden, wie es dazu kommen konnte, was denkst du denn? Die Vorgehensweise habe ich beschrieben. Was ist, wenn die Behauptung des Käufers Nonsens ist? Mir ist aufgefallen, dass hier im Forum nicht nur Gutmenschen, sondern auch Kriminelle unterwegs sind. Eine negative Rezension und diese Forumsbeiträge können auch als Druckmittel benutzt werden um ein Handy zu ergaunern. Der Firma und auch dem Transportdienstleister muss erstmal die Möglichkeit eingeräumt werden, die Sache zu klären. Noch mal, wir haben es hier nicht mit einer Idioten Firma zu tun, die zum ersten mal irgendein Smartphone verkauft, sondern locker für 500000 € Smartphones verkauft hat, ohne jegliche Probleme.

      Am besten meldet sich der Käufer selbst hierzu, wir können nur spekulieren. Ich bin jedenfalls aus der Diskussion raus. Es ist alles gesagt, was zu sagen ist.

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    • Ich denke, daß deine Phantasie da etwas mit dir durchgeht, denn was du beschreibst, deckt sich nicht im Geringsten mit der Realität. Die Erfüllung des Kaufvertrages ist ohne abweichende Vereinbarung sofort fällig, bei eBay gibt es eine Lieferzeitvereinbarung. Der VK ist bei Nichteinhaltung ohne gesonderte Fristsetzung direkt in Verzug. Wenn ich Ware für über 800 Euro kaufen würde, die - warum auch immer - nicht im Paket ist und mein VK würde mir erzählen, daß er erstmal irgendwas klären will, hätte er ca. 3 Tage später die entsprechende Leistungsklage in seinem Briefkasten. Eingeräumt werden muß da gar nichts, wie, ob, wann und mit wem der VK klärt, was denn nun passiert ist, interessiert seinen Käufer nicht die Bohne. Vollkommen egal, ob das ein Erstverkäufer ist oder ob der schon Millionen Transaktionen abgewickelt hat, die Rechtslage ist für jeden gewerblichen VK die gleiche. Und die einzige "Vorgehensweise", die damit in Einklang steht, ist den K unverzüglich zu beliefern.

      Ich glaube auch nichtmal, daß der VK hier etwas vergleichbares zum Käufer gesagt hat, dessen Ärger sich ja größtenteils auf die telefonische Nichterreichbarkeit bezieht. Die Mail oben liest sich vernünftig, die Fragen sind ja legitim und selbstverständlich hat der Käufer im Rahmen seiner kaufvertraglichen Nebenpflichten an der Aufklärung der Sache mitzuwirken. Nur halt völlig unabhängig davon, daß ihm sofort die gekaufte und bestellte Ware zusteht.

      Irgendwelche Verschwörungstheorien von Ware-erpressenden Käufern halte ich für deplaziert, und selbst wenn: sowas hat ein gewerblicher VK in seine Kalkulation einzupreisen, wenn er die Erfüllung seiner Verträge nicht nachweisen kann.
    • Ich arbeite zeitlebens im Versandhandel im Gegensatz zu vielen Usern hier. Der Verkäufer hat die Ware versendet, der Käufer hat die Ware in erster Linie erhalten, wenn auch ein angeblich leeren Karton. Jetzt gilt es zu klären, ob und was passiert ist. Der Käufer schreibt hier nichts mehr, vielleicht hat sich die Sache in Luft aufgelöst.

      Ich habe in meinem ganzen Berufsleben noch keinen Kunden gehabt, der eine Leistungsklage eingereicht hat. Das wurde immer so geregelt. Normalerweise hat ein Verkäufer Interesse daran, daß alles zur Zufriedenheit des Kunden abgewickelt wird.

      Es gibt diese Einzelfälle von Kunden mit betrügerischen Absichten, das sind keine Verschwörungstheorien. Du glaubst nicht, was ich schon alles erlebt habe. Es gibt Kunden, die Geräte mit Absicht kaputtmachen und mit Absicht behaupten, es sei nichts im Karton. Und nachdem was ich hier alles so im Forum lese, zweifele ich auch an so manchem User. Von Beleidigungen a la Pisser bis hin zur Morddrohung liest man so manches hier.

      Ich würde sagen, wir warten jetzt mal ab, was der Käufer in der Zwischenzeit erreicht hat. Du kannst ja mal den Weg der Leistungsklage aufzeigen, sodaß jeder hier weiß für die Zukunft, wie das abläuft, danke.
    • Da gibt es nix aufzuzeigen, ich glaube auch nicht daß das hier von Belang ist. Ich gehe davon aus daß der VK nach dem Mailen neue Ware losgeschickt hat und gut. Ansonsten muß man da nicht viel reinschreiben: Kaufvertrag (Ausdruck von eBay-Auktion- und Mails), Zahlungsbeleg (Urkundenbeweis), Äußerung des VK, trotz Verzug nicht zu liefern. Ab damit ans lokale Amtsgericht mit der erkennbaren Absicht, ihn zum Übereignen der bezahlten Ware veruteilen zu lassen. Ist ja eindeutig die Sache.

      Dann hat der VK einen ganzen Prozeß, um zu klären, wo das Telefon geblieben ist. Auf seine Kosten...


      stevie schrieb:

      Der Verkäufer hat die Ware versendet

      Woher willst du das wissen? Du hast doch oben selbst die Möglichkeit klauender MA in der Logistik angebracht?

      Das ist aber alles nicht der Punkt, der Punkt ist, daß der Gefahrenübergang beim Versendungskauf nicht beim Versand, sondern beim Empfang der Ware liegt. "Ich habe zeitlebens im Versandhandel gearbeitet" ist kein Argument, ebensowenig wie "anders als die meisten User hier". Du müßtest schon mal eine Rechtsgrundlage dafür benennen, daß ein VK in so einem Fall die Lieferung zurückhalten darf.

      Ich glaube dir durchaus, was Käufer so alles tun. Aber auch das ist kein Argument, sondern Hörensagen, das nix mit diesem konkreten Fall zu tun hat. Der VK hat so lange zu liefern, bis er belegen kann, daß er seine Leistungspflicht erfüllt hat.