"Russian Laundromat": Staatsanwaltschaft München I und Bundeskriminalamt beschlagnahmen 50 Mio. Euro wegen Geldwäsche

    • "Russian Laundromat": Staatsanwaltschaft München I und Bundeskriminalamt beschlagnahmen 50 Mio. Euro wegen Geldwäsche

      Seit drei Jahren ermittelt das Bundeskriminalamt im Auftrag der Staatsanwaltschaft München I wegen des Verdachts Geldwäsche gegen insgesamt drei Beschuldigte.

      Ab 18.02.2019 erfolgte die gleichzeitige Beschlagnahme von vier Immobilien in Schwalbach am Taunus, Nürnberg, Regensburg und Mühldorf am Inn im Gesamtwert von rund 40 Millionen Euro. Daneben wurde ein Konto bei einer Bank in Lettland mit einem erwarteten Guthaben
      in Höhe von ca. 1,2 Millionen Euro beschlagnahmt, welches aus der Veräußerung einer weiteren Immobilie in Chemnitz herrührt. Zusätzlich wurde die vorläufige Sicherung von Kontoguthaben bei diversen Banken in Deutschland auf der Grundlage von Vermögensarresten
      in Höhe von ca. 6,7 Millionen Euro bei zwei beteiligten Immobiliengesellschaften in Deutschland veranlasst.

      Die Staatsanwaltschaft München I geht nach ihren bisherigen Ermittlungen davon aus, dass die in hochwertige Immobilien investierten Vermögenswerte aus Erträgen von Geldwäschehandlungen im Zusammenhang mit dem sog. „Russian Laundromat“ stammen.

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      Die Ironie ist die Lust an der Distanz zu Dingen, deren Nähe Unlust erzeugt.