Bakur GmbH / DE63100100100712949127 / Postbank: Betrug auf Ebay mittels eines vermutlich gehackten Accounts

    • Also, das war ein norbert.utes75@web.de. Die Person ist in Hamburg gemeldet, wie mir die Polizei sagte. Deswegen habe ich vermutet, dass er nichts über diesen Vorgang weiß, weil sein Account vermutlich gehackt ist. Die Polizei ist über seine Mailadresse aber bereits informiert. Sollte der aber der Gangster sein, müsste man ihn längst am Wickel haben. Selbst wenn er nur über Mobiltelefon kommuniziert, müsste der zu verorten sein. Die Polizei scheint doch in der Lage zu sein, selbst großräumige Bewegungsprofile von Tätern anhand der Einwahlvorgänge eines Mobiltelefons in die Basisstationen nachzuzeichnen, hoffe ich jedenfalls. Aber für so doof schätze ich den Gangster nicht ein. Der betreibt sein "Geschäft" offensichtlich recht professionell. Wenn der hier mitliest, wird er sich bestimmt geehrt fühlen. Dann könnte er sich wenigstens bedanken.

      Wegen des Käuferschutzes werde ich Ebay nochmals anrufen, bevor die den Vorgang zu Grabe tragen. Das Telefon scheint der einzige Zugang zu Ebay zu sein, über den man sein Problem schildern kann. Wenn man die Hilfe anklickt, kommt nur die Aufforderung, dem Verkäufern nochmals eine Mail zu schicken und sich ansonsten in Geduld zu üben. Irgendwie kommen ich mir da etwas allein gelassen vor.

      Bringen wird es wahrscheinlich nichts. Der Gangster ist offensichtlich sehr geschickt vorgegangen. Er hatte nämlich die Möglichkeit angegeben, mit Kreditkarte zu bezahlen. Damit wäre Käuferschutz eingetreten. Allerdings hatte er diese Möglichkeit nur angegeben. Sie funktionierte aber nicht. Wie ich anhand meiner Auszüge zu den Kreditkarten feststellen konnte, ist die eingeleitete Zahlung nicht ausgeführt worden. Ich hatte ohnehin die Zahlung schriftlich bei der Bank widerrufen, was in einem zeitlich begrenzten Rahmen von der Bank angeboten wird, aber das war offenbar nicht der Grund, weshalb sie nicht ausgeführt wurde. Die Option war schlichtweg ein Mittel, den Käuferschutz vorzutäuschen. Wohl deshalb die gespielte Aufregung, dass das Konto ja leider nicht funktioniere, was stimmte, und man doch bitte auf das Bakur-Konto überweisen solle. So konnte er behaupten, Käuferschutz bestehe, und ihn durch dieses Konstrukt gleichzeitig umgehen. Die kriminelle Energie dieses Gangsters ist offenbar immens. Ich werde die Polizei noch auf diesen Punkt hinweisen. Hoffentlich werden die Gitterstäbe für diesen Typ sehr eng.

      Beste Grüße

      Ernst
    • Eine Mail-Addy auf falsche Daten einzurichten ist kein Problem.


      Ernst schrieb:

      Die Person ist in Hamburg gemeldet, wie mir die Polizei sagte.
      Das werden die Daten des realen Accountinhabers sein, der an dem Betrug vermutlich unbeteiligt ist, außer dass er sich vielleicht sein Passwort für ebay und/oder Mailaccount hat abluchsen lassen. Ist der (richtige) Mailaccount gehackt, dann sind auch andere mit diesem verknüpfte Accounts auf anderen Plattformen in der Hand des Betrügers.

      Ernst schrieb:

      Selbst wenn er nur über Mobiltelefon kommuniziert, müsste der zu verorten sein. Die Polizei scheint doch in der Lage zu sein, selbst großräumige Bewegungsprofile von Tätern anhand der Einwahlvorgänge eines Mobiltelefons in die Basisstationen nachzuzeichnen,
      Das ist nahezu unmöglich, zumal es sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit um eine sog. Ano-Sim handelt.

      Ernst schrieb:

      Das Telefon scheint der einzige Zugang zu Ebay zu sein,
      Probiere es hiermit impressum@ebay.de

      Ernst schrieb:

      Bakur-Konto
      Versuche dich wegen Regress an den Kontoinhaber zu halten, sobald der ermittelt ist. Das gilt für alle!
      Lest hier:
      Finanzagenten / Was ist ein Finanzagent / eine Finanzagentin ?
      "Unfreiwillige Kontoinhaber"

      Ernst schrieb:

      Die kriminelle Energie dieses Gangsters ist offenbar immens
      Von denen gibt es eine ganze Menge, ... im In- und Ausland.
    • Hallo YmxlZXA=,

      vielen Dank für Deine Hilfe.

      Nun, wenn ich die Ausdrucksart vergleiche, wie der vermeindliche Verkäufer bei Taunep und mir kommuniziert, so ist der Hacker nicht ein und dieselbe Person.
      Es ist eine reine Mutmaßung, aber ich denke das es sich um mehrere Hacker handelt die vom Käufer immer auf das Konto ihres "Arbeitsgebers" einzahlen lassen, der Bukur GmbH.

      YmxlZXA= schrieb:

      Hmmm..., habe das schon gesehen. Es könnte aber auch nur eine Option gewesen sein, wenn z.B. mit Kreditkarte oder PayPal gezahlt würde. Leider ist das O-Angebot derzeit auch nicht mehr im Cache zu finden, so dass da nichts mehr nachvollzogen werden kann.
      Bei mir gab es keine Auswahlmöglichkeit der Bezahlmethode, sondern nur die Abholung des Artikels. Der Versand stand eher beiläufig da, als Lieferung an Packstation. Ich bin mir auch ziemlich sicher das im Angebot der Käuferschutz nicht angegeben war.

      Allerdings war ich mir aber ebenso sicher das ich bei ebay diesen immer Käuferschutz habe. Da habe ich vor Jahren wohl etwas nicht richtig gelesen oder vergessen. Für mich war eine Überweisung sogar der bessere Weg als es über einen Dritten laufen zu lassen, hauptsache ich habe einen Beleg darüber. Nun gut, aus Schaden wird man klug!

      Ernst schrieb:

      Wenn der hier mitliest, wird er sich bestimmt geehrt fühlen. Dann könnte er sich wenigstens bedanken.
      Da stimme ich Dir voll zu, lieber Ernst!

      Lieben Gruß

      Rosi
    • hallo,

      mir ist es nun auch passiert und ich bin auf die bakur gmbh bei eBay reingefallen.
      der eBay Account vom Verkäufer wurde wohl auch gehackt und ich hab das Geld blöderweise überwiesen.
      habe Anzeige erstattet, aber das bringt eh nichts.
      Die können einfach so weitermachen und nichts passiert!
    • Hallo jp83,

      Deinen Frust kann ich voll umfänglich verstehen. Ich habe deshalb jetzt noch einmal einen Brief an eBay geschrieben, worin ich darlege, dass die von unserem gemeinsam verehrten Galgenvogel angewandte Methode explizit in eBay, wenn auch nicht bewusst, angelegt ist. Insofern trifft eBay auch eine Schuld in diesem Verfahren und sie sollten sich kulant zeigen. Hier mein Text an eBay (eBay hatte mir auf meine erstes Schreiben hin wieder von einem KI-Individuum eine liebe Aufforderung zukommen lassen, wegen des fehlerbehafteten gelieferten Objekts (Die KI ist doof. Sie hat nicht einmal meinen Brief verstanden. Es wurde überhaupt nichts geliefert.) noch mal einen Brief an den Verkäufer zu schicken).

      Ernst


      Sehr geehrte Damen und Herren,

      diese pauschalierten Antworten helfen nicht wirklich weiter. Wie ich geschrieben habe, wich der Artikel nicht von der Beschreibung ab, er wurde schlicht nicht geliefert. Wie ich auch geschrieben habe, ist der Verkäufer mit seiner Betrugsmasche offenbar schon länger auf eBay aktiv. Neben meinem Fall sind mir mittlerweile drei weitere Betrugsfälle bekannt, bei denen die Überweisung auf die Ihnen mitgeteilte IBAN erfolgen sollte, und bei denen nach Bezahlung keine Ware geliefert wurde. Einem solchen Verkäufer noch ein paar Briefe zu schreiben, trägt sicherlich nur zu dessen Erheiterung bei und ist ansonsten völlig wirkungslos. Was ich von Ihnen möchte, ist Hilfe in solchen Betrugsfällen und eine Stellungnahme zu meinem Fall, wo Käuferschutz vom Verkäufer angegeben wurde, die dafür notwendige Bezahlmöglichkeit war auch angegeben, aber sie wurde bewusst nicht eingerichtet. Wegen dieses fehlenden Gegenkontos ist die versuchte Transaktion in meinen Kontoauszügen naturgemäß nicht sichtbar. Weil ich gekauft hatte, bin ich nach eBay zur Bezahlung der Ware verpflichtet, was der Täter weiß. Deshalb hat er mir nach nicht möglicher Zahlung per Kreditkarte die IBAN der Bakur GmbH genannt, die wie geschrieben seit einiger Zeit bei betrügerischen eBay-Verkäufen zur Anwendung kommt. Mit anderen Worten: Ich habe in Bezug auf den Käuferschutz den richtigen Weg gewählt, der aber in betrügerischer Weise nur scheinbar vom Verkäufer eingerichtet worden ist und nur dazu diente, dann, wenn der Käufer zur Bezahlung verpflichtet ist, ihn auf die betrügerische IBAN zu lenken. Einen Nachweis, dass ich diesen Weg gegangen bin, kann ich nur indirekt aus den Reaktionen des Verkäufers erbringen, weil, wie mitgeteilt, vom Verkäufer die angegebene Bezahlmöglichkeit per Kreditkarte technisch absichtlich nicht realisiert wurde. Wie im Schreiben zuvor dargelegt, war diese Betrugsabsicht von einem Käufer vor Abschluss des Kaufs nicht sichtbar und wurde erst danach durch gezieltes Handeln des Betrügers wegen der nun bestehenden Zahlungsverpflichtung umgesetzt. Dennoch, obwohl ich keinen Fehler in Bezug auf den Käuferschutz gemacht habe, eBay hätte die angegebenen Zahlmöglichkeiten der Verkäufers in Bezug auf Konformität mit den Käuferschutzregeln prüfen müssen, soll ich jetzt den Schaden zu eigenen Lasten haben. Der Käuferschutz, wenn er in solchen Fällen nicht besteht, ist kaum mehr als Augenwischerei, weil der vom Betrüger gewählte Weg zu Umgehung des Schutzes im Bezahlsystem von eBay explizit angelegt ist, wenn auch sicherlich nicht bewusst. Insofern möchte ich Sie bitten, mir den Käuferschutz zu gewähren.
    • Hallo Ernst,

      sehr gut geschrieben, Du hast es korrekt rübergebracht. Lass uns wissen wie ebay darauf reagiert.

      Hier in der Auktionshilfe hat sich, seit Deiner Eröffnung des Themas, etwa jeden Tag ein Geschädigter gemeldet. Wie hoch wohl die Zahl aller Betrogener ist? Denn nicht jeder sucht im Internet nach einer Lösung.
      Ich mag gar nicht daran denken wie hoch die Summe sein könnte die auf diese Weise gestohlen wird.

      LG

      Rosi
    • Liebe Forumsmitglieder,

      hier die Antwort von eBay auf mein obernzitiertes Schreiben und meine Antwort darauf:

      Käuferschutzanfrage - SR# 1-209700634096



      Hallo Herr Sxxxx,
      vielen Dank für Ihre Nachricht.
      Ich habe mir den Sachverhalt zum Kauf BR 44(43) ÖL (143187992703) angeschaut und festgestellt, dass zu der Kreditkartenzahlung kein Käuferschutz besteht.
      Laut den Systemdaten ist Ihre Kreditkartenzahlung nicht über PayPal bearbeitet oder unterstützend übertragen worden. Ihre Zahlung erfolgte ohne den PayPal Käuferschutz, als direkte Zahlung auf die von Verkäufer Kreditkarte.
      Ich empfehle Ihnen sich mit Ihren Kreditkarteninstitut in Verbindung zu setzen und die Zahlung zu stornieren.
      Die zusätzliche Banküberweisung ist eine einvernehmliche Änderung der Kaufabwicklung zwischen zwei Handelspartnern, welche ebenfalls nicht über den Käuferschutz abgedeckt ist.
      Mehr zum eBay-Käuferschutz erfahren Sie hier:
      http://pages.ebay.de/kaeuferschutz/
      Weitere Informationen finden Sie in der PayPal-Käuferschutzrichtlinie:
      https://www.paypal.com/de/webapps/mpp/ua/buyerprotection-full?locale.x=de_DE
      Ich bitte um Verständnis und wünsche einen angenehmen Abend.

      Mit freundlichen Grüßen

      Jasmin Tischler
      eBay-Kundenservice
      [THREAD ID: 1-2OCEWEZZ]


      Ernst Sxxxxl exxxx@yahoo.de
      An:customerhelp_de@ebay.com

      3. Mai um 06:58


      Sehr geehrte Frau Tischler,

      Sie werden verstehen, dass ich mit Ihrer Antwort nicht einverstanden sein kann. Es war eben keine einvernehmliche Zahlung über die Überweisung, sondern sie kam erst zustande, als die geschützte Zahlung nicht möglich war durch Handeln des Betrügers und andererseits meinerseits als Käufer eine von eBay bei jedem Kauf ausgesprochene Zahlungsverpflichtung zu erfüllen war. Ich war als Käufer durch das Handeln des Betrügers daher in eine Zwangslage gebracht worden, aus der ich nicht mehr entkommen konnte. Dieses Zwangslage ergibt sich aus der von eBay nicht geschlossenen Umgehungsmöglichkeit des abgesicherten Kaufs.

      Ich werde diesen Vorgang zum Schutz anderer Käufer veröffentlichen und an die Polizei zur Information weitergeben, die den Betrugsfall untersucht.

      Mit freundlichen Grüßen

      Ernst L. Sxxxx


      [Moderation: persönliche User-Daten editiert]
    • Hallo, ich war, wie wohl verständlich ist, mit der Antwort von eBay nicht einverstanden. Darauf hin hat man mir jetzt mitgeteilt, man werde den Verkäufer telefonisch kontaktieren. Ehrlich, da bin ich aber mal gespannt, was dabei herauskommt. Der Gangster wird sich sicherlich schon auf ein Plauderstündchen freuen. Man freue sich bei eBay zwar, dass ich die Polizei eingeschaltet habe, aber was machen die von eBay, um die Nutzer zu schützen? Das sieht irgendwie nach Aussitzen aus und der Nutzer ist der Dumme. Hilfe, meine ich, ist etwas anderes.

      Ernst
    • Ich gehe davon aus, dass die verschienen Konto-Besitzer null und nichts mit den betrügerischen Verkäufen zu tun haben.
      Natürlich könnte man etwas konstruieren, dass sie von dem abgezockten Geld am Ende Provision bekommen - aber wahrscheinlich ist das nicht.

      Ich tendiere eher dazu, dass die jeweiligen ebay-Konten mit einfachen Kennwörtern geschützt waren und dann die restlichen Dinge sehr einfach zu bewerkstelligen waren.

      Daher ist auch im Grunde bei jedem Fall ein anderer Verkäufer hier zu sehen/genannt.
      Mein "Verkäufer" kam so eigentlich aus einer 03-Ecke.
    • Mir geht es genauso. Wenn ich mir ansehe, wie eBay mit der Sache umgeht, habe ich keine Lust mehr, denen in irgend einer Weise zu vertrauen. Die Post, welche ich von denen erhalten habe, war im ersten Fall völlig an meinem Problem vorbei, wahrscheinlich hat dort jemand als Antwort nur irgend welche vorformulierten Sätze aufgerufen, und im zweiten Fall, den ich schon geschildert habe, sehr unbefriedigend. Wenn denen nichts anderes einfällt, den Hacker anzurufen und ihn zu bitten, doch dem armen Kunden das bezahlte Teil zu schicken, weiß ich nicht so recht, ob die das ernst meinen, oder ob die jede noch so absurde Antwort verschicken, bloß, um die das Geschäft störende Sache vom Tisch zu bekommen, indem der Kunde (!) entnervt aufgibt. Ich werde es mir in Zukunft dreimal überlegen, ob ich etwas über eBay kaufe, und dann nur noch über abgesicherte Bezahlsysteme. Sollte wie in meinem Fall sich während des Kaufs ergeben, dass das nicht funktioniert, wird der Kauf abgebrochen, egal was eBay sagt und macht. Ich würde sie dann ohnehin, falls sie auf Zahlung bestehen, mit meinem Erfahrungsbeispiel als Helfer von Betrügern darstellen und das notfalls auch öffentlich machen. Es kann nicht darum gehen, das Geschäftsmodell von eBay zu schützen, sondern nur um den Schutz der Nutzer vor Betrug.

      Ernst
    • Glückwunsch, da hat wohl einer ein schlechtes Gewissen bekommen, oder vielleicht auch die drohenden Wolken des Gewitters gesehen, das bald über ihn hereinbrechen wird. Allemal dürfte er sich an "Trick or Treat" von Halloween erinnert haben.

      Gruß Ernst
    • Ernst schrieb:

      da hat wohl einer ein schlechtes Gewissen bekommen,
      ... ein reuiger Dauerbetrüger 8o
      @Ernst, das ist wohl doch nicht etwa deinerselbst ... :lach:

      Das Konto war offensichtlich bereits gesperrt. Es ist deswegen nicht auszuschließen, dass es weitere Rückzahlungen geben könnte, mögen sich die Betroffenen hier zu Wort gemeldet haben oder nicht.