Warnung vor folgendem Bankkonto: Matthias Wegner / DE87458510200080875115 / Sparkasse /ebay kleinanzeigen - wahoo kickr

    • Warnung vor folgendem Bankkonto: Matthias Wegner / DE87458510200080875115 / Sparkasse /ebay kleinanzeigen - wahoo kickr

      Hallo, bin mir recht sicher, dass ich einem Betrüger aufgelaufen bin und möchte hiermit andere Menschen warnen und um Hilfe bitten wie ich am besten vorgehen soll.
      Hatte Kontakt mit dem Verkäufer, mich auf einen Preis geeinigt und dann per Vorkasse Überweisung bezahlt. Der Kontakt schien auf den Ersten Blick vertrauens erweckenend und es war ein altes Konto mit Top Bewertung, ebenso hat er mir auch per whats app geschriebe. Da ich an diesem Tag noch auf einer Hochzeit eingeladen war wollte ich alles schnell abwickeln damit es erledigt ist und ich mich über mein kauf freuen kann. Dann bekam ich allerdings eine Warnung von ebay kleinanzeigen per Mail. Leider habe ich diese erst am nächsten Tag gelesen, da ich auf der Hochzeit war.
      Als ich mir dann jetzt mehr Zeit genommen habe die anzeige und den Kontakt zu prüfen, bin ich mit sicher das es ein Betrüger ist mit einem gehackten Konto + Bankkonto Zugriff.
      Er meldet sich jetzt nicht mehr per whats app/telefon und auch nicht per kleinanzeigen.
      Ich vermute zwar, dass aus eigener Dummheit das Geld weg ist. Aber dass der Betrüger nicht ohne Konsequenzen davon kommt ist mir wichtig.
      Welche Daten helfen euch noch und wie geht man am besten vor ? Nur strafanzeige Stellen?

      Vielen Dank für eure Mühen und Hilfe.


      Anzeigenummer: 1209971799
      Name Matthias Wegner
      IBAN: DE87458510200080875115
      Vereinigte Sparkasse im Märkischen Kreis
      Telefon: +4915124416321

      Lieber Gruß
      Lukas

      Moderation:
      Überschrift editiert, IBAN ergänzt
    • Der Betrüger wird mit ziemlicher Sicherheit ohne Konsequenzen davonkommen, der ist völlig anonym längst mit anderen gehackten Accounts und wahrscheinlich auch einem oder mehreren anderen Bankkonten unterwegs. Solange Käufer weiterhin geflissentlich die PopUp-Warnungen bei den Kleinanzeigen wegklicken / ignorieren und Wildfremden 3- oder sogar 4stellige Summen überweisen oder per Paypal Freunde schicken, wird sich daran auch nichts ändern...

      Das heißt natürlich nicht, daß Du nicht trotzdem umgehend Strafanzeige erstatten solltest.
      Die Strafanzeige bringt Dir zwar Dein Geld nicht wieder, aber zumindest kann die Polizei erstmal ermitteln, was es mit dem Bankkonto bei der "Vereinigte Sparkasse im Märkischen Kreis" auf sich hat. Es gibt 2 Möglichkeiten:
      Entweder es handelt sich um ein älteres Bestandskonto und der Kontoinhaber agiert aktiv als Finanzagent, siehe auktionshilfe.info/thread/10211
      Oder es handelt sich um einen "unfreiwilligen Kontoinhaber", der garnicht ahnt, daß das von ihm eröffnete Konto noch existiert und betrügerisch genutzt wird, siehe auktionshilfe.info/thread/18545

      Bei einem Konto bei der Sparkasse ist die Wahrscheinlichkeit, daß es sich um einen Finanzagenten handelt, etwas größer.
      Sobald die Polizei die Daten des Kontoinhabers ermittelt und ihn vernommen hat, kannst Du versuchen, von dem Schadensersatz zu fordern. Du musst allerdings selbst aktiv am Ball bleiben und in 2-3 Monaten mal nach dem Stand der Ermittlungen fragen, denn von sich aus wird sich die Polizei nicht wieder bei Dir melden und von der Staatsanwaltschaft allenfalls der Bescheid kommen, daß die strafrechtlichen Ermittlungen gegen den Kontoinhaber eingestellt wurden.

      Falls Du auf eine direkte Anfrage bei der Polizei keine Antwort bekommst, bleibt Dir nichts anderes übrig, als einen Anwalt einzuschalten, denn offiziell bekommt nur der Akteneinsicht / Auskunft.
    • Vielen Dank für deine Antwort, kann bitte ein Moderator das Thema löschen, leider kann ich es selbst nicht oder finde nicht wo es geht.

      Der Verkäufer hat sich doch gemeldet und eine Versandbestätigung gesendet. Somit bin ich doch wieder optimistisch, dass alles gut gelaufen ist.
    • Warte erstmal ab, ob du tatsächlich was kriegst. Was er dir gerade gesendet hat, könnte ebenso eine Fake-TID sein.
      Die würde ausreichen, um dich noch wenigstens eine weitere Woche zu verschaukeln.
      Die Ironie ist die Lust an der Distanz zu Dingen, deren Nähe Unlust erzeugt.
    • Bin auf gleiche Masche reingefallen.
      Morgen Anzeige und Anwalt! 780€ futsch!
      Kann man nicht über die Polizei die Kontoinhaber ermitteln?!

      Fotos sind mit anderem Namen erneut bei Kleinanzeigen online. Vorsicht diesmal vor Michael Kluck aus Garmisch der den Kickr für 800€ anbietet.
    • Mijo89 schrieb:

      Vielen Dank für deine Antwort, kann bitte ein Moderator das Thema löschen, leider kann ich es selbst nicht oder finde nicht wo es geht.

      Der Verkäufer hat sich doch gemeldet und eine Versandbestätigung gesendet. Somit bin ich doch wieder optimistisch, dass alles gut gelaufen ist.
      So kurzes Update:
      Paket ist immer noch nicht da, DHL Sendungsverlauf sieht so aus:358074347477

      Nachdem er eine Weile in Whats AppOffline war(Nachricht nicht empfangen sondern nur 1 Haken), hat er doch wiedergeschrieben(er sagte er war übers WE weg(soll es ja geben)) und hat mir denEinlieferungsbeleg(Adressiert an mich lt. Sendungsstatus und 1tem Anruf DHLKundenservice) geschickt, obwohl er ja schon das Geld auf dem Kontohatte(ergibt für mich keinen Sinn, wenn er mich betrügen will).

      Was komisch war von Anfang an, ist dasses in einer Paketstation aufgegeben wurde und der Kickr ca. 30kg wiegt, glaubedas ist gar nicht möglich bei diesem Gewicht. Aber immerhin sollte zumindestirgendetwas bei mir ankommen... und dann wollte ich das Paket mit Videofilm undZeuge öffnen. Dann Anzeigen oder eben der Kickr kommt und ich bin Happy.

      Aber so weit kam es nicht. Das Paketkam zwar in meiner Region/Stadt an und ich war gespannt auf das Paket, aber eshats nie ins Zustellfahrzeug bzw. zur Auslieferung geschafft.
      Ich habe dann versucht über Ablage beiNachbarn das Paket doch noch zu erhalten, falls doch ein Schreib/Tippfehler oder eine zweitePaketmarke auf dem Paket zu Verwirrung im System führt.

      Hat aber nichts gebracht und laut 2Anruf beim DHL Kundenservice heute befindet sich das Paket wieder zum Absender.
      Ich habe bei diesem Gespräch nochmalsdie Adresse vergleichen lassen und er hat gesagt, dass diese elektronischübermittelt wurde und korrekt sei, aber lt. Sendungsstatus eben nicht ausgeliefertwerden konnte. Auf meine Frage wie schwer überhaupt das Paket ist, antworteteer dass es 2,00Kg schwer sei.

      Was ich komisch finde, warum wurde dasaufgegebene Paket nicht bei mir ausgeliefert, ich hatte das Problem sonoch nie, da an Briefkasten und Klingel mein Name steht und es bisher immer mitDHL funktioniert hat.

      Per Whats App meldet er sich auch gerade wieder nicht, hat aber seit heute morgen 0:06Uhr meine Nachrichten erhalten und gelesen...

      Daher gehe ich nun doch wieder davon aus, dass ich betrogen wurde.
      Soll ich eine Frist setzen oder jetzt direkt zur Polizei gehen undStrafanzeige melden. (Habe es noch nicht gemacht, da ja doch Hoffnung Bestand,dass doch etwas kommt und ich nicht vorschnell eine Strafanzeige stellenwollte, da ich auch nicht weiß, was für Konsequenzen dies im zu voreiligentschlossenen Fall mit sich bringt).

      Ich dachte jetzt ich stelle noch eine Frist bis Montag 07.10.2019, wenn ich dann nichts von ihm höre werde ich Strafanzeige am Montag bei der Polizei stellen.
      Was meint ihr ?
    • Wie weiter vorne schon erwähnt, Du diskutierst da nicht mit dem Kontoinhaber, sondern mit einem völlig unbekannten gewerblichen Serienbetrüger.
      Dem irgendwelche Fristen zu setzen, ist völlig brotlos, der hatte nie vor, Dir echte Ware zu schicken.
      Schau mal bitte Beitrag 5, die Geschichte mit den Paketen, die kurz vor der Zustellung wieder zurückgehen, ist bekannt, das zieht sich hier in letzter Zeit durch sehr viele Threads. Im weiteren Verlauf der Geschichte wird das Paket auch beim Absender nicht zustellbar sein (weil die Absenderadresse Fake ist) und am Ende in irgendeinem Lager der DHL "zugestellt".

      Geh zur Polizei, erstatte Anzeige und versuche dann später, Dein Geld vom Kontoinhaber zivilrechtlich zurückzufordern.
    • Zorrokite schrieb:

      Bin auf gleiche Masche reingefallen.
      Morgen Anzeige und Anwalt! 780€ futsch!
      Kann man nicht über die Polizei die Kontoinhaber ermitteln?!
      Fotos sind mit anderem Namen erneut bei Kleinanzeigen online. Vorsicht diesmal vor Michael Kluck aus Garmisch der den Kickr für 800€ anbietet.
      Hast Du auf dieselbe IBAN, nur mit anderem Namen überwiesen??
      Oder ist es bei Dir eine andere Bankverbindung? Falls Letzteres, poste bitte dringend mal die komplette Bankverbindung, auf die Du überwiesen hast !
      Und ja, natürlich bekommt die Polizei die vollständigen Daten der jeweiligen Kontoinhaber, aber ihr müsst da selbst am Ball bleiben und nach 2-3 Monaten nachfragen oder einen Anwalt mit Akteneinsicht beauftragen. Von selbst meldet sich die Polizei nicht beim Anzeigenerstatter deswegen.

      Steht alles in Beitrag 2 und den beiden dort verlinkten weiterführenden Threads :)
    • Ja war natürlich eine andere Bankverbindung. Derjenige hat sich als
      Jenny Hoffmann ausgegeben. Habe eine Ausweiskopie bekommen, aber vermutlich geklaut, gefunden oder Bild missbraucht.
      Wohnort: xxx
      Bankverbindung: DE14 1001 0010 0111 9221 01/ DE14100100100111922101

      Gleiche Anzeige ist dann nochmal unter dem Namen Michael Kluck aus xxx aufgetaucht.


      Moderation:
      Wohnorte editiert, da möglicherweise real.
    • Neu

      Hab jetzt Strafanzeige gestellt und der Polizei die Unterlagen zukommen lassen, dauert es wirklich 2-3 Monate bis die Polizei Daten ermittelt hat ?
      Oder soll man am Ball bleiben, in dem man immer mal wieder z.b alle 2 Wochen nachfrägt ?
      Möchte da jetzt auch nicht unnötig die Polizei/Den Sachbearbeiter stören.
    • Neu

      Alle 2 Wochen bringt nichts. Es gibt tausende völlig identischer Fälle. Die Polizei hat schlicht keine Kapazitäten, sich darum zeitnah zu kümmern.
      Deine Zahlung war kurz nach dem Eingang auf dem Empfängerkonto bereits weitergeleitet und die ahnungslose "Kontoinhaberin" läuft vermutlich nicht weg. Für die Ermittlungsbehörden ist das Ganze also weder eilig noch dringend.