Betrug ebay KA - Paypal Lastschrift zurückbuchen

    • Betrug ebay KA - Paypal Lastschrift zurückbuchen

      Hallo zusammen,
      ich wurde bei ebay Kleinanzeigen betrogen. Ich habe ein iPhone XR 128GB in rot erworben.Ich schrieb den Verkäufer an, um mit ihm den finalen Kaufpreis von 450€ + 5€ Versand abzusprechen.
      Der Verkäufer machte auf mich einen sehr guten Eindruck. Schnelle Antwortzeit, keine Rechtschreibfehler, auch war sein Account bereits seit ca. 2 Jahren bei eBay Kleinanzeigen registriert, er hatte weitere Auktionen (Kindersachen) online gestellt und auch ein paar Follower auf seinem eBay Account. Die Auktion des iPhone war ordentlich beschrieben inkl. verschiedenen Fotos des iPhones.
      Nach Einigung hab ich mit Paypal (Zahlung an Freunde) bezahlt, danach hat sich der Verkäufer nie wieder gemeldet.
      Paypal Fall wurde geöffnet aber direkt von Paypal wieder geschlossen ohne Erfolg.
      Strafanzeige bei Polizei habe ich bereits erstattet.

      Lastschrift habe ich zurückbuchen lassen, Paypal hat sich daraufhin bei mir gemeldet und erwartet eine Antwort warum die Rückbuchung stattgefunden hat.
      Ich möchte jetzt gerne wissen wie ich weiter vorgehen soll, habt ihr Erfahrungen?

      Vielen Dank vorab euch für die Unterstützung und viele Grüße,

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von bmtlmst ()

    • bmtlmst schrieb:

      hab ich mit Paypal (Zahlung an Freunde) bezahlt
      Die Zahlung an Freunde heißt so, weil man damit kostenlos Geld an Familie und Freunde schicken kann.
      Sie ist ausdrücklich nicht zulässig, um damit Wareneinkäufe zu bezahlen und Paypal dadurch um die ihnen zustehenden Gebühren zu behumpsen.

      bmtlmst schrieb:

      Paypal Fall wurde geöffnet aber direkt von Paypal wieder geschlossen ohne Erfolg.
      Die Zahlung an Freunde ist kostenlos, weil man damit erstens nichts kauft und zweitens den Empfänger sehr gut kennt. Es gibt also naturgemäß bei Freundezahlungen null Risiko und daher keinen Käuferschutz.

      bmtlmst schrieb:

      Lastschrift habe ich zurückbuchen lassen,
      Warum glaubst Du, daß die Tatsache, daß Du von einem Unbekannten betrogen wurdest, Dir das Recht gibt, Deinerseits Paypal zu betrügen? Du hast Paypal bei Vertragsabschluss ausdrücklich autorisiert, den Gegenwert von Zahlungen, die Du selbst über Deinen Paypal-Account vornimmst, von Deinem Bankkonto abzubuchen

      bmtlmst schrieb:

      Paypal hat sich daraufhin bei mir gemeldet und erwartet eine Antwort warum die Rückbuchung stattgefunden hat.
      Die würde ich an Paypals Stelle jetzt auch erwarten. Erst verstößt Du mit der missbräuchlichen Freundezahlung gegen die Paypal-AGB und jetzt lässt Du eine völlig korrekte Lastschrift platzen.
      Die Forderung von Paypal besteht in diesem Fall zu Recht, denn Du selbst hast Paypal beauftragt, in Deinem Namen eine Zahlung zu senden an jemanden, den Du Paypal gegenüber als guten Freund bezeichnet hast. Daß der weder ein Freund noch gut war, ist nun wirklich nicht Paypals Schuld oder Problem.

      bmtlmst schrieb:

      Ich möchte jetzt gerne wissen wie ich weiter vorgehen soll,
      Wie f40 oben kurz und knapp schrieb, wird Paypal sämtliche Schritte des zivilen Mahnverfahrens durchziehen und am Ende wahrscheinlich auch vor einem deutschen Gericht klagen.
      Du kannst das aussitzen und hoffen, daß Paypal irgendwann aufgibt. Im vorliegenden Fall halte ich das aber für eher unwahrscheinlich, denn Paypal würde sein eigenes Geschäftsmodell erheblich gefährden, wenn sie in diesem eindeutigen Fall auf die Durchsetzung ihrer Ansprüche verzichten würden.
      Wenn Du die Sache bis zum bitteren Ende durchziehst, musst Du damit rechnen, nicht nur die widerrechtlich zurückgebuchte Lastschrift irgendwann bezahlen zu müssen, sondern zusätzlich auch noch sämtliche im Verlaufe des Mahnverfahrens und einer anschließenden eventuellen Klage vor einem Amtsgericht anfallenden Kosten + Gebühren tragen zu müssen.

      Mein persönlicher Rat wäre daher, Paypal mitzuteilen, das wäre ein bedauerlicher Irrtum gewesen und deren Forderung zu begleichen.
      Die 450 EUR wirst Du wohl leider als recht hohes Lehrgeld verbuchen müssen, erstens die regelmäßig aufpoppenden Warnungen der Kleinanzeigen nicht zu missachten, daß man dort zumindest hochwertige Artikel ausschließlich mit Selbstabholung kaufen soll.
      Und zweitens, wenn man als Käufer schon unbedingt Paypal nutzen will, dies dann bei Warenkäufen auch ausschließlich so zu tun, wie es Paypal vorsieht: Mit einer gebührenpflichtigen Waren-Zahlung.

      Ich verstehe sowieso nicht, wieso mittlerweile Heerscharen von Käufern die Freundezahlung bei Paypal missbrauchen, um damit Einkäufe zu bezahlen.
      Der einzige Grund, weswegen Paypal für einen Käufer irgendeinen Sinn hat, ist doch der Käuferschutz.
      Wozu um Himmels Willen nutzt man Paypal und verzichtet dann als Käufer von vornherein auf den Käuferschutz???
    • PS:
      Bitte nenne mal die vermutlich spärlichen Informationen, die Du zu Deinem Fall hast, also vor allem die Mailadresse, an die die Paypal-Zahlung ging, sowie gegebenenfalls die Handynummer, über die Du mit dem Täter kommuniziert hast. Vielleicht melden sich dann noch mehr Betroffene, die vom selben Täter betrogen wurden.
      Ich vermute, nach der ersten Kontaktaufnahme lief der Rest wieder mal über Whatsapp, oder?

      Und bitte nenne auch mal die Artikelnummer des betrügerischen Angebotes sowie den Link zum Nutzerprofil des vermeintlichen Verkäufers (dazu musst Du in Deinem eigenen Account in der dortigen Kommunikation auf den Namen des Verkäufers klicken).
      Wurde der Verkäufer-Account bereits durch die Kleinanzeigen-Redaktion bearbeite? Hast Du irgendwann eine Nachricht bekommen, daß es Probleme gibt mit dem Angebot?
    • bmtlmst schrieb:

      Nach Einigung hab ich mit Paypal (Zahlung an Freunde) bezahlt

      ...und damit auf Käuferschutz verzichtet. PP FuF (Paypal Familie und Freunde) ist dazu gedacht, mal schnell jemand, den man gut kennt, ein paar Kröten zukommen zu lassen. Also so ähnlich wie WU. Nur ohne dass der das bar bei der Post abholen kann.


      bmtlmst schrieb:

      Paypal Fall wurde geöffnet aber direkt von Paypal wieder geschlossen ohne Erfolg.

      Logisch. Bei PP FuF. Das ist ja nicht dazu da, Waren zu bezahlen, die man im Netz kauft. Statt Familie und Freunde sollte man da dann einfach eine normale Zahlung auslösen. Klar kostet das was. Und klar wird der Verkäufer (der ehrliche) dann erwarten, dass der Käufer diese Kosten zusätzlich bezahlt. Das ist normal, das ist anständig, das ist ehrlich, das ist aufrichtig, das ist moralisch und das ist auf ebay selbst verboten.

      Ich frage aber nicht, was genau Du an dem Popup nicht verstanden hast, das kijiji (ebay-kleinanzeigen) üblicherweise einblendet, wenn man dort einschlägig kritische Angebote sucht. Kijiji ist eine Kleinanzeigenplattform zum Kauf in der Nähe, Barzahlung bei Abholung und dann ziemlich stressfrei.


      bmtlmst schrieb:

      Ich möchte jetzt gerne wissen wie ich weiter vorgehen soll, habt ihr Erfahrungen?

      Für deinen Papierkorb hast Du inzwischen genug getan, würde ich mal meinen. Nun gleiche noch deinen PP-Account aus.
      Wenn Dir ein ebay-Mitarbeiter die Hand gibt und "Guten Tag" sagt, sind folgende drei
      Wahrheiten als self-evident zu erachten und als sicher gegeben anzusehen:

      1.) Zähle nicht nur deine Finger nach, sondern auch deine Hände. So Du welche hast auch die Füße.
      2.) Draussen ist es mitten in der Nacht und dunkel wie im Bärenarsch.
      3.) Der einzige Lichtschein dringt aus den Pforten der Hölle, die sich geöffnet haben weil die Welt untergeht.
    • Schützin schrieb:

      Ich verstehe sowieso nicht, wieso mittlerweile Heerscharen von Käufern die Freundezahlung bei Paypal missbrauchen, um damit Einkäufe zu bezahlen.

      Du tippst einfach schneller als ich. :D

      Ich verstehe das schon. Die wollen Paypal um die Gebühren und Provisionen betuppen. In diesem Fall 11,68 Euro. Wie ich eben schon schrub ist die korrekte, moralisch einwandfreie, legale, vertragsgemäße, gesetzlich grundsätzlich vorgesehene und anständige Methode die, dem VK zusätzlich die Kosten des Zahlungsverkehrs zu erstatten.
      Wenn Dir ein ebay-Mitarbeiter die Hand gibt und "Guten Tag" sagt, sind folgende drei
      Wahrheiten als self-evident zu erachten und als sicher gegeben anzusehen:

      1.) Zähle nicht nur deine Finger nach, sondern auch deine Hände. So Du welche hast auch die Füße.
      2.) Draussen ist es mitten in der Nacht und dunkel wie im Bärenarsch.
      3.) Der einzige Lichtschein dringt aus den Pforten der Hölle, die sich geöffnet haben weil die Welt untergeht.
    • Fairhandel schrieb:

      Eventuell hat der VK den K aufgefordert, über Zahlung an Freunde zu zahlen.

      Naja, spätestens dann sollte jeder Käufer den Spock machen, entsprechend spitze Ohren kriegen und sagen "Faszinierend". :D


      Fairhandel schrieb:

      sondern in seinem Sinne dem weiteren Betrugsablauf auch förderlicher.

      Jau. Und zwar genau deshalb. Nich etwa wegen...


      Fairhandel schrieb:

      Das ist nicht nur nicht mit Kosten für ihn verbunden,

      Denn das hab ich ja schon geschrieben, das lässt sich anders lösen. Und zwar sogar mit dem "Segen" von PAypal, denn deren AGB lassen das ausdrücklich zu. Nur ebay erlaubt das nicht.
      Wenn Dir ein ebay-Mitarbeiter die Hand gibt und "Guten Tag" sagt, sind folgende drei
      Wahrheiten als self-evident zu erachten und als sicher gegeben anzusehen:

      1.) Zähle nicht nur deine Finger nach, sondern auch deine Hände. So Du welche hast auch die Füße.
      2.) Draussen ist es mitten in der Nacht und dunkel wie im Bärenarsch.
      3.) Der einzige Lichtschein dringt aus den Pforten der Hölle, die sich geöffnet haben weil die Welt untergeht.
    • Es ist doch auch garnicht die Frage, wer nun die Gebühren für die Paypal-Zahlung übernimmt oder nicht übernimmt.
      Im vorliegenden Fall dürfte der Vorschlag, mit Paypal Freunde zu bezahlen, ziemlich sicher vom Täter gekommen sein. Ob der eine Waren-Zahlung akzeptiert hätte, selbst wenn der Käufer ihm die Gebühren-Übernahme angeboten hätte, ist fraglich. Er hatte ja nie vor, zu liefern, warum sollte er sich irgendeinem Risiko aussetzen?

      Was ich nicht verstehe ist, wieso Käufer überhaupt die Paypal-Freundezahlung nutzen. Wie ich oben schon schrieb: Der einzige Grund, weswegen ein Käufer Paypal nutzen will anstatt einer normalen Überweisung, ist, daß er bei der Paypal-Zahlung Käuferschutz hat, wenn er keine Ware bekommt. Wenn er aber auf den Käuferschutz schon im Vorfeld freiwillig verzichtet, warum zum Geier will er dann überhaupt Paypal nutzen, anstatt das Geld einfach zu überweisen??
      Hätte der Käufer hier das Geld auf ein deutsches Bankkonto überwiesen, gäbe es wenigstens einen kompletten Datensatz, also Name + Anschrift. Ob der Kontoinhaber dann auch der Betrüger ist, ist angesichts von "unfreiwilligen Kontoinhabern" und merkbefreiten Finanzagenten eher fraglich, aber zumindest hätte er den dann zivilrechtlich auf Schadensersatz verklagen können.
      So aber hat der Käufer absolut NICHTS außer einer völlig anonymen Mailadresse, damit ist die Paypal-Freundezahlung ein noch größeres, unkalkulierbareres Risiko als eine Überweisung.

      Im übrigen sind auch seriöse Verkäufer, die für hochwertige Artikel Paypal-Freundezahlungen akzeptieren, völlig plemplem.
      Erstens reagiert Paypal, wenn sie einen solchen Missbrauch bemerken, ziemlich zickig und sanktionieren einen Verkäufer relativ schnell. Es besteht also ein durchaus erhebliches Risiko, daß die einen Account samt darauf befindlichem Guthaben einfach mal für 180 Tage einfrieren, bevor sie dann kündigen.

      Und zweitens ist Paypal das Schicksal beider am Missbrauch beteiligten Parteien herzlich egal. Ebenso, wie der Käufer keinen Käuferschutz hat, wenn der Verkäufer nicht liefert, hat natürlich auch der Verkäufer keinen Verkäuferschutz. Selbst wenn der Verkäufer einen ordnungsgemäßen Versandbeleg vorweisen kann, buchen sie die Freundezahlung vom Account des Verkäufers einfach wieder zurück, wenn der Absender der Zahlung behauptet, es hätte einen unbefugten Zugriff gegeben und er hätte diese Zahlung garnicht autorisiert.
      Das wird von Paypal bei einer Feundezahlung überhauptnicht geprüft, sondern geschieht sofort. Und zwar mit haargenau derselben Begründung, mit der der Käuferschutzantrag des Käufers auch sofort automatisch wieder geschlossen wird: Auch der Verkäufer Zahlungsempfänger hat ja behauptet, beim Absender der Zahlung handle es sich um einen guten Freund und er hätte selbstverständlich an den nichts verkauft...
      Also steht Paypal zurecht auf dem Standpunkt, daß die beiden Kumpels ihre Probleme dann ja direkt untereinander regeln können.

      Sowohl beim Kauf als auch beim Verkauf hochwertiger Ware gilt daher grundsätzlich immer:
      :!: :!: Finger weg von einer Paypal-Zahlung an Freunde + Familie :!: :!:
    • Schützin schrieb:

      Es ist doch auch garnicht die Frage, wer nun die Gebühren für die Paypal-Zahlung übernimmt oder nicht übernimmt.
      Ähhhmmm.... jein. Hast Du ja selbst auch erkannt:

      Schützin schrieb:

      Ob der eine Waren-Zahlung akzeptiert hätte, selbst wenn der Käufer ihm die Gebühren-Übernahme angeboten hätte, ist fraglich. Er hatte ja nie vor, zu liefern, warum sollte er sich irgendeinem Risiko aussetzen?
      Eben drum. Also ist man ein ganz lieber Käufer und bietet die Kostenübernahme an. Schon weil rhabarbersülzlaber...
      Und dann wartet man gemütlich ab, dass der Betrüger das gar nicht will. Genau das ist der Zweck der Übung.

      Schützin schrieb:

      Wenn er aber auf den Käuferschutz schon im Vorfeld freiwillig verzichtet, warum zum Geier will er dann überhaupt Paypal nutzen, anstatt das Geld einfach zu überweisen??
      • Weil er die AGB von Paypal vermutlich gar nicht nicht gelesen, auf keinen Fall aber verstanden hat.
      • Weil er sich auf die Vollkaskomentalität verlässt, die in den letzten rund 30 Jahren um sich gegriffen hat, dass irgendwer schon irgendwie ein Problem regeln wird, falls eines auftaucht.
      • Weil irgendwer mal gesagt hat "ebay ist sicher" und weil kijiji heute irgendwas mit ebay heisst.
      • Weil irgendwer mal gesagt hat "Paypal zahlen ist mit Käuferschutz".
        Weil roundabout 90% der Leute inzwischen zu weit verblödet sind, eigenverantwortlich Entscheidungen zu treffen. Aber das ist ein gesellschaftspolitisches Problem. Erlebe ich fast täglich.
      Daher zitiere ich dich jetzt nochmal in aller Deutlichkeit

      Schützin schrieb:

      Sowohl beim Kauf als auch beim Verkauf hochwertiger Ware gilt daher grundsätzlich immer:
      Finger weg von einer Paypal-Zahlung an Freunde + Familie
      Wenn Dir ein ebay-Mitarbeiter die Hand gibt und "Guten Tag" sagt, sind folgende drei
      Wahrheiten als self-evident zu erachten und als sicher gegeben anzusehen:

      1.) Zähle nicht nur deine Finger nach, sondern auch deine Hände. So Du welche hast auch die Füße.
      2.) Draussen ist es mitten in der Nacht und dunkel wie im Bärenarsch.
      3.) Der einzige Lichtschein dringt aus den Pforten der Hölle, die sich geöffnet haben weil die Welt untergeht.
    • Man sollte aber hier nicht von sich auf andere schließen... Es gibt auch weniger inteliigente Leute oder welche die das erste mal mit Paypal arbeiten. Ich hatte auch schon Verkäufer bei kleinanzeigen wo der Kunde, ohne das ich dem das gesagt habe, das Geld per Freunde transferiert haben. Einmal wurde sogar kurzfristig mein Konto eingeschränkt, weil der Depp bei der Freunde Zahlung auch noch dazu geschrieben hat, "Bezahlung Ware xxx ". Da musste ich Paypal erstmal anhand der Chatverläufe klarmachen, dass ich ihm das nie so gesagt habe. Letzendlich durfte er sich dann mit denen rumschlagen.

      Als Begründung, warum die das per "Geld an Freunde senden" bezahlen, sagen die dann meistens, dass die nicht wussten, dass es auch andere Zahlungsmethoden gibt. Oder halt sowas wie, Sie haben bisher immer, wenn sie mit Freunden oder Familienmitgliedern Paypal-Geldüberweisungen durchführen, diese Option benutzt. Und somit denken die, dass es nur so funktioniert.

      Seit 10 Jahren sag ich meiner Großmutter, dass sie bei Internetlinks, keinen Doppelklick machen braucht, weil man auch mit einem Klick die Zielseite erreicht. Aber da sie bei Programmen und Ordner am Computer immer nen Doppelklick machen muss, macht sie das auch im Internet. So, oder so ähnlich handeln auch die Leute, die Käufe über die Freunde Funktion abschließen. Demenz, Sehschwäche, geistig etwas eingeschränkt, Analphabeten... Es gibt genug Gründe, warum sowas Menschen machen. Die meisten können einfach nix dafür.

      Sowas fällt in die Sparte "Erleichterte Bedienung" oder "Barrierefreiheit"... Da muss halt Paypal nachbessern, damit auch solche Leute das richtige tun
    • defroke schrieb:

      Da muss halt Paypal nachbessern, damit auch solche Leute das richtige tun
      Nöö, PayPal muss da gar nix "nachbessern", weil alles in der AGB drin steht. Wenn die Leute zu bequem sind die zu lesen, bzw das Gelesene nicht verstehen, dann ist das deren eigene Schuld, wenn sie dann eben ohne Geld und ohne Ware dastehen.

      Löschbert Bastelhamster schrieb:

      Weil er die AGB von Paypal vermutlich gar nicht nicht gelesen, auf keinen Fall aber verstanden hat.

      Weil er sich auf die Vollkaskomentalität verlässt, die in den letzten rund 30 Jahren um sich gegriffen hat, dass irgendwer schon irgendwie ein Problem regeln wird, falls eines auftaucht.

      Weil irgendwer mal gesagt hat "ebay ist sicher" und weil kijiji heute irgendwas mit ebay heisst.

      Weil irgendwer mal gesagt hat "Paypal zahlen ist mit Käuferschutz".
      Dem ist nichts hinzuzufügen. :thumbsup:

      Etwas Eigenverantwortung darf man bei erwachsenen Menschen erwarten.
      Viele Menschen sind zu gut erzogen, um mit vollem Mund zu sprechen, aber sie haben keine Bedenken, es mit leerem Kopf zu tun. (Orson Welles)