Ebay Kleinanzeigen nach Zahlung kein Versand DE33721500000053511150 Kontobesitzer Rolf Walkusch +49 176 83901053

    • Ebay Kleinanzeigen nach Zahlung kein Versand DE33721500000053511150 Kontobesitzer Rolf Walkusch +49 176 83901053

      Hallo,
      ich habe über Kleinanzeigen versucht eine Kettensäge Stihl MS 362 C zu kaufen. Leider bin ich einem Betrüger auf den Leim gegangen.

      Ich habe folgende Kontaktdaten. (Eventuell alles geklaut, der Betrüger kann hervorragend Deutsch, die Kommunikation erfolgte über WhatsApp)

      Name: Rolf Walkusch
      IBAN: DE33721500000053511150
      Bank: BYLADEM1ING / Sparkasse Ingolstadt Eichstätt

      Mobil: +49 176 83901053 (für die Suche 017683901053)
      Ebay hat das Verkäuferkonto gesperrt. Ich habe bereits Anzeige erstattet und einen Rechtsanwalt eingeschaltet. Ich muss allerdings auf Ermittlungen der Polizei warten (Wenn denn jemals etwas ermittelt wird).

      Eventuell finden sich weitere Geschädigte.

      Viele Grüße
    • Den Anwalt hättest Du Dir wohl (noch) sparen können; mehr als Du kann der momentan auch nicht machen, nämlich den Betrug bei der Polizei zur Anzeige bringen.

      Es ist davon auszugehen, dass der Name der Dir als Kontoinhaber nichts mit Deinem Gegenüber bei KA zu tun hat....es ist noch nicht mal sicher, dass es der Name desses ist, der das Konto eröffnet hat.

      Ein Anwalt wird für Dich erst interessant, wenn die Anzeige zu nichts führt, und Du den tatsächlichen Kontoinhaber zivilrechtlich belangen willst.

      KA ist zur Abholung gedacht, nicht zum vorab überweisen und versenden.
      Wenn Du es dennoch so nutzt, gehst Du jedesmal das Risiko ein, betrogen zu werden. Egal wie oft das vorher schon geklappt hat, und wie sehr man das Teil von dem völlig Unbekannten der weit weg wohnt auch haben möchte.

      Genau wie Du konnte sich Dein Gegenüber einfach per Mail-Adresse bei KA anmelden.
      Dies funktioniert logischerweise auch mit einer völlig frei erfundenen "Wegwerf-Adresse" alá .web.de, gmx.de, etc. Keine der Angaben werden bei
      KA irgendwie kontrolliert, und man kann praktisch jede Adresse usw.eingeben die man möchte (was natürlich keinen Sinn macht, wenn man KA so nutzt wie es gedacht ist).

      Es wird sich voraussichtlich nie klären lassen, wer das Geld tatsächlich erhalten hat. Trotzdem ist es gut, dass Du Anzeige erstattet hast, denn nur die Polizei wird die dazu gehörigen Daten genannt bekommen (die dann Dein Anwalt für einen Zivilprozess verlangen kann)
      Zum tatsächlichen Täter wird das Bankkonto zwar nicht führen, aber da es sich um ein deutsches Bankkonto handeln sollte, könntest Du später versuchen, von dem Kontoinhaber das Geld auf dem zivilen Rechtsweg zurückzufordern, siehe "Unfreiwillige Kontoinhaber"
      Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben.
    • @JusticeHunter

      Wie geht es denn dann weiter?

      In meinem Fall habe ich den Klarnamen des Kontoinhabers.

      Wie erfolgversprechende ist es denn, gegen den möglichen Finanzagenten vorzugehen als letztes bekanntes Glied der Betrugskette?

      Mein Ansprechpartner von der Polizei hat mich gleich eine Adhäsionsklage unterschreiben lassen.

      Gruß Fanta
    • JusticeHunter schrieb:

      Den Anwalt hättest Du Dir wohl (noch) sparen können; mehr als Du kann der auch nicht machen.
      Die Anwältin ist eine Freundin und gemacht hat sie aktuell noch nichts außer mit zu erklären, dass nur sie als Anwalt Akteneinsicht fordern kann.
      Das für mich kein Schutz besteht ist mir klar und wir Kleinanzeigen funktioniert auch. Der Kauf bringt mich nicht in finanzielle Nöte sondern ist nur ein sehr großes Ärgernis, sonst wäre ich das Risiko nicht eingegangen.

      Es ist schade hier zu lesen wie viele Arschlöcher es gibt, die sich an dem Geld andere bereichern.

      Ich erhoffe mir Informationen über die Telefonnummer. WhatsApp Nachrichten werden weiterhin regelmäßig gelesen/ empfangen. Ich schicke immer mal wieder einen Punkt um zu kontrollieren ob es die Nummer noch gibt. Vermutlich wird die Nummer weiterhin für Betrug verwendet.

      Viele Grüße
    • Serwus, bin über eine Google-Suche nach der oben ganannten IBAN hier gelandet. Diese wurde mir von MediaMarkt als Konto für Vorkasse mitgeteilt:

      MMS E-Commerce GmbH
      Sparkasse Ingolstadt
      IBAN: DE33 7215 0000 0053 5111 50
      BIC: BYLADEM1ING


      Entweder ich soll auch betrogen werden (wonach es eigentlich nicht aussieht) oder der Spaßvogel hat das MediaMarkt-Konto angegeben...Hoffe es hilft dir evtl.

      Viel Erfolg noch!

      Edit: Gerade bei MM angerufen, das ist die IBAN von deren Kontoverbindung.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Nowak ()

    • Offenbar handelte es sich bei dem Betrug an headbander um eine Art Dreiecksbetrug.
      Der Täter hat headbander wahrscheinlich eine Bestellung bei MediaMarkt bezahlen lassen, die dann an eine ganz andere Adresse geliefert wurde. Beim Empfänger könnte es sich dann wiederum um einen Paketagenten handeln, der die eingehende Ware irgendwohin weitergeleitet hat.
      Oder aber der Empfänger war ein Kunde eines Fake-Shops, bei dem zum Aufbau positiver Kundenbewertungen anfangs vereinzelt Ware geliefert wurde, die tatsächlich aber entweder mit missbrauchten Kreditkartendaten oder durch betrügerische Transaktionen wie im vorliegenden Fall bezahlt wurden.

      Ich hoffe, der Threaderöffner @headbander liest hier noch mit und kann folgende Frage beantworten:
      Hat der Betrüger in der Überweisung einen fest vorgegebenen Verwendungszweck (Buchstaben- + Zahlencode) verlangt?
    • Schützin schrieb:

      Offenbar handelte es sich bei dem Betrug an headbander um eine Art Dreiecksbetrug.
      Der Täter hat headbander wahrscheinlich eine Bestellung bei MediaMarkt bezahlen lassen, die dann an eine ganz andere Adresse geliefert wurde. Beim Empfänger könnte es sich dann wiederum um einen Paketagenten handeln, der die eingehende Ware irgendwohin weitergeleitet hat.
      Oder aber der Empfänger war ein Kunde eines Fake-Shops, bei dem zum Aufbau positiver Kundenbewertungen anfangs vereinzelt Ware geliefert wurde, die tatsächlich aber entweder mit missbrauchten Kreditkartendaten oder durch betrügerische Transaktionen wie im vorliegenden Fall bezahlt wurden.

      Ich hoffe, der Threaderöffner @headbander liest hier noch mit und kann folgende Frage beantworten:
      Hat der Betrüger in der Überweisung einen fest vorgegebenen Verwendungszweck (Buchstaben- + Zahlencode) verlangt?
      Ja, ich lesen noch mit. Herzlichen Dank für die Informationen. Leider sehe ich im Moment kaum noch Chancen auf Erfolg, da der Fall jetzt erst an die Staatsanwaltschaft Augsburg weiter gegeben wurde.
      Ich musste einen vorgegebenen Code eingeben (Angeblich um die Kosten für das Finanzamt besser kenntlich zu machen, war natürlich selten dämlich von mir, aber hinterher weiß man vieles besser).
      Verwendungszweck 83771311- 871864533. Ich habe aber einen glatten betrag von 450€ bezahlt, was ja dann nur bedeuten kann, dass der Betrüger entsprechende Gutscheine bei MM bestellt haben kann.
    • headbander schrieb:

      Verwendungszweck 83771311- 871864533
      Das war dann die Rechnungsnummer von MediaMarkt, die Du bezahlt hast.
      Damit sollte es der Polizei wohl zumindest möglich sein, bei MediaMarkt Details zu dieser Bestellung zu erfahren. Wenn es sich um einen oder mehrere Gutschein-Codes gehandelt hat, sollte sich weiterverfolgen lassen, wer diese Gutscheincodes dann für was eingelöst hat.
      Du solltest diese neuen Erkenntnisse schnelltsmöglich zu Deiner Anzeige noch nachreichen.

      Zumindest weißt Du jetzt, wem das Konto gehört, auf das Du überwiesen hast.
      Interessant ist da jetzt die Rechtslage, denn Du hast Geld überwiesen an MediaMarkt, aber von denen keine Gegenleistung erhalten. Da solltest Du jetzt tatsächlich mal die befreundete Anwältin drauf ansetzen, sofern die sich mit diesem Gebiet gut auskennt, wie Du Deine Ansprüche gegen MediaMarkt zivilrechtlich geltend machen kannst. Zumindest sollte sie in Deinem Namen mal ein offizielles Schreiben aufsetzen, in dem ihr den Sachverhalt darlegt und unter Erwähnung des Aktenzeichens der ermittelnden Staatsanwaltschaft die Erstattung Deiner 450,- EUR fordert.
      Wenn es tatsächlich um einen Gutschein ging, sollte es für MediaMarkt nicht allzu schwer sein, diesen Gutschein-Code nachträglich ungültig zu machen und von demjenigen, der ihn eingelöst hat, das Geld einzufordern.
      Vermutlich handelt es sich dabei wiederum um einen Schnäppchenjäger, der den Gutschein mit absurdem Preisnachlass bei eBay oder den Kleinanzeigen gekauft hat.

      Daher hier noch der Hinweis für alle eventuellen Hintergrundleser:

      :!: Fälle wie dieser sind der Grund, weswegen man tunlichst die Finger lassen sollte von Geschenkgutscheinen aller Art, die bei eBay etc supergünstig angeboten werden :!:
      In den meisten Fällen wurden diese Gutscheine ursprünglich betrügerisch bezahlt, entweder mit missbrauchten Kreditkartendaten oder eben durch Dreiecksbetrügereien wie hier im Thread.
      Als Käufer kann man noch Monate nach der erfolgreichen Einlösung eines solchen Gutscheines plötzlich sehr unschöne Überraschungen erleben. Bestenfalls wird der Gutschein nachträglich storniert und erneute Bezahlung gefordert. Schlimmstenfalls findet man sich plötzlich als Beschuldigter in laufenden Betrugsermittlungen wieder.
    • Der aktuelle Stand ist, dass die ganze Sache Mediamarkt gemeldet wurde. Aktuell bewegt sich aber auch von deren Seite nichts. Ich denke da muss doch ein Rechtsanwaltsschreiben Nachdruck verleihe.
      Die Staatsanwaltschaft hat leider nach dem Namen Horst Walkusch ermittelt. Wobei ich mir auch bei dem Namen Rolf Walkusch keine großen Hoffnungen mache.
      Bei Mediamarkt wurde ein IPad Mini und der neuste Star Wars Film bestellt (unfassbar was Menschen dazu treiben wegen so einem Konsummüll zu betrügen). Das Paket ging an die Packstation 152 in Dresden, Chemnitzerstraße neben einem Aldi Markt.
      Bei Mediamarkt wurde die Emailadresse hanne-messner@gmx.de als Kontaktadresse hinterlegt.
      Mir war nicht klar wie einfach man verbotene Sachen an Packstationen senden kann, ohne eine Spur zu hinterlassen. Das öffnet doch Tür und Tor für jede Art von Drogen, Waffen und Hehlerwaren. Kommt es an ist es gut, kommt es nicht hat man nur den materiellen Verlust.
      Schade, dass die Polizei so lange braucht um nichts zu ermitteln. Zumindest die Bankverbindung von Mediamarkt hätte in meinen Augen einen schnellen Treffer liefern müssen und die Waren die bestellt wurden hätten storniert werden können.

      Laut Staatsanwaltschaft gibt es weitere geschädigte. Super, dass es dieses Forum gibt. Schade, dass sich bis jetzt keine weiteren Geschädigten gemeldet haben.

      Danke für eure Unterstützung!
    • Leider gibt es in diesem Fall noch immer keine Klärung. Klar ist, dass Media Markt mein Geld hat. Nach zwei ersten Emails wo um Klärung des Falls (Anzeige usw) gebeten wurde, gab es eine weitere Mail in der mir eine schnelle Erstattung in Aussicht gestellt wurde. Dies ist jetzt zwei Wochen her. Leider habe ich seit dem keine Nachricht mehr bekommen. Vor einer Woche habe ich eine Frist von zwei Wochen gesetzt.
      Ich hatte gehofft, dass ich auch ohne Anwalt mein Geld zurück bekomme. Die Kommunikation von Media Markt ist leider katastrophal. Antworten dauern ewig und telefonisch ist niemand zu erreichen.
      Nächste Woche versuche ich es dann über meine Anwältin.