Warnung vor Betrug auf der Webseite cold-rp.de – über 1.000 € verloren

    • Warnung vor Betrug auf der Webseite cold-rp.de – über 1.000 € verloren

      Neu

      Hallo zusammen,

      ich möchte andere Nutzer warnen und um Einschätzungen bitten.

      Mein minderjähriger Sohn hat auf der Webseite cold-rp.de über einen längeren Zeitraum mehr als 1.000 € für virtuelle Gegenstände in einem GTA-5-Rollenspiel ausgegeben. Zuerst ging es über Ihren eigenen Shop, dann wurde privat Kontakt aufgenommen über "Discord" und da wurde dann angeboten, dass man es doch viel günstiger bekommt bei Ihnen Privat wenn man über Crypto oder PayPal Freunde & Familie oder Paysafecard bezahlt. Dabei sind aus unserer Sicht mehrere schwerwiegende Punkte passiert:

      1. Verkauf von verbotenen Inhalten
      Die angebotenen Güter wurden offenbar gegen die Richtlinien des Spiels (cfx.re und tebex.io) bzw. des Servers verkauft (Echtgeldhandel für Items/Services, die laut Regeln nicht erlaubt sind).

      2. Betrug – keine Lieferung erhalten
      Nach Zahlung hat mein Sohn keine Gegenstände oder Leistungen erhalten.
      Der Anbieter reagierte danach entweder gar nicht mehr oder nur ausweichend.

      3. Weitere Betroffene
      Wir haben Kontakt zu mehreren anderen Personen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Auch sie haben Geld bezahlt und nichts bekommen.

      4. Beweise vorhanden
      Wir besitzen u. a.:

      Screenshots von Chatverläufen

      Zahlungsnachweise

      Screenshots der Angebotsseiten

      Aussagen weiterer Geschädigter

      Diese würden wir auf Wunsch anonymisiert bereitstellen.

      Was wir bereits prüfen bzw. planen:

      Anzeige bei der Polizei wegen Betrugs (§ 263 StGB)

      Rückbuchung / Chargeback über Zahlungsanbieter

      Kontaktaufnahme mit Server-Betreibern und ggf. Plattform-Hostern

      Fragen an die Community von auktionshilfe.info:

      Hat jemand ähnliche Erfahrungen mit dieser Seite gemacht?

      Gibt es bekannte Hintergründe zu den Betreibern?

      Welche weiteren Schritte sind sinnvoll (z. B. Verbraucherzentrale, Meldung an Zahlungsdienstleister, Hosting-Provider)?

      Uns geht es vor allem darum, andere zu warnen und den Schaden möglichst zu begrenzen.

      Bekannte Zahlungsverläufe mit folgenden Konten:
      cold.business@web.de - PayPal Konto für Freunde & Familie Zahlungen.

      Edriz Scherzad
      DE34 1001 0178 1745 4980 75

      Vielen Dank für jede sachliche Rückmeldung.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von MarkusFreimann ()

    • Neu

      Mir selbst ist das nicht passiert, aber ein Kollege hat auf demselben „Netzwerk” oder „Server” gespielt und wurde dort um eine Zahlung in Höhe von 150 € gebeten, um wieder entbannt zu werden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das alles rechtens ist.
    • Neu

      MarkusFreimann schrieb:

      Mein minderjähriger Sohn hat auf der Webseite cold-rp.de über einen längeren Zeitraum mehr als 1.000 €
      Minderjährig, wie alt genau zum betreffenden Zeitpunkt?
      1000€, war das sein Taschengeld?

      Generell kann man das machen, was du so aufgezählt hast. Wenn es sich um den Verdacht von strafbaren Handlungen handelt, dann ist auf jeden Fall die Anzeige bei der Polizei ratsam. Das kostet ja nichts.

      Weitere Ansprüche zivilrechtlicher Art müssten anderweitig eingefordert werden.

      Die Aktenzeichen euerer Anzeigen könnt ihr hier im Forum veröffentlichen. Dann kann jeder Betroffene dies bei seiner Anzeige als Hinweis beifügen. Eventuell legen dann die Ermittlungsbehörden die Sachen zusammen und können so konzentrierter ermitteln.
      viribus unitis semper et ubique
    • Neu

      Fairhandel schrieb:

      1000€, war das sein Taschengeld?
      "über ein längeren Zeitraum" heißt ja nicht zwingend das er das gesamte Geld innerhalb weniger Wochen ausgegeben hat.

      Ebenso möchte auch ich mich zu Wort melden. Auch ich bin Opfer des Datenlecks geworden und mir wurde angeboten, unter der Hand mit Kryptowährung für deren Ingame-Währung zu bezahlen. Aktuell warte ich noch auf einen anderen Geschädigten, der von den Projektinhabern um einen hohen dreistelligen Betrag betrogen wurde.
    • Neu

      Das mit dem Taschengeld war eher eine rhetorische Frage von Fair.
      Für einen neunjährigen wäre das eher sehr viel, für einen siebzehnjährigen eher ein zahlbarer Betrag.



      Ein eigenes PP-Kto. kann der Minderjährige nicht haben, da er ja noch keine 18 Jahre alt ist.
      Bei PP käme also ein Chargeback eher schlecht an und würde zudem zwangsläufig zu Inkassomaßnahmen führen.
    • Neu

      Hmmm....

      Da trägt doch ein neu angemeldeter User (s)ein vermeintliches Problem vor und schnurstracks taucht eine ganze Entourage von Usern auf, die seit Jahren angemeldet sind und sich seitdem kaum mal oder nie hier geäußert haben, verwandtschaftliche Bande halt.
      Da muss es sich wirklich um eine wichtige Angelegenheit handeln.

      Aber um welche ... ::2)
      Хай живе Україна! Да здра́вствует Украи́на!