Betrug Geldwäsche mit den PayPal-Konten @KarlLenz50 und karllenz50@outlook.de

    • Betrug Geldwäsche mit den PayPal-Konten @KarlLenz50 und karllenz50@outlook.de

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      Gestern hat mich jemand aus dem Bekanntenkreis leider zu spät um Rat gefragt:

      Auf Kleinanzeigen, Account angemeldet seit 09.12.2017, bewertet mit TOP Zufriedenheit, besonders freundlich, besonders zuverlässig, war neu mit Datum 16.03.2026 eine Anker Solix Solarbank 2 E1600 Plus Top Zustand zum Preis von 250 Euro plus 6,99 Euro Versandkosten angeboten. In der Angebotsbeschreibung wurde dann zusätzlich ein SmartMeter von Anker angeboten sowie Rechnung vom 12.02.2025, wobei auf die bestehende Herstellergarantie verwiesen worden ist.
      Mein Bekannter nahm mit dem Anbieter "Privat" Verbindung auf und wie ihn darauf hin, dass die Herstellergarantie von Anker nur dann gilt, wenn das Gerät von einem von Anker autorisierten (gewerblichen) Wiederverkäufer erworben worden ist, und fragte "Privat" nach einem Preisnachlass, der sofort auf 200 Euro gewährt wurde. Zahlung erfolgte dann, "wie immer", an PayPal "Freunde". :wallbash

      Dem Bekannten war nicht aufgefallen, dass der Artikelstandort für den Stromspeicher mit "Darmstadt" angegeben war, während weitere Angebote im selben Account, jedoch unter dem Namen "Paul" für einen Ort in Mecklenburg-Vorpommern ausgeschreiben waren. Weiterhin war der Preis einfach zu günstig (um wahr zu sein), diese Stromspeicher werden so um die 300 bis 350 Euro gehandelt, der SmartMeter so um die 50 Euro. Nachdem der Speicher mehr als 20 kg wiegt, waren auch die Versandkosten von 6,99 Euro deutlich zu gering. Aber der Bekannte meinte, dass der Verkäufer das Teil wegen der falschen Angaben bzgl. der angeblich bestehenden Herstellergarantie einfach schnell loswerden wollte. ::)labergrotti

      Account wurde dann von mir bei Kleinanzeigen gemeldet, 3 Std. später wurde der Artikel gelöscht und von Kleinanzeigen eine Warnung verrschickt.
      Eine von mir veranlasste Meldung an den Geldwäschebeauftragten von PayPal (impressum@paypal.com z. Hd. des Geldwäschebeauftragten) kostet zwar nichts, ist aber auch umsonst. zzzi
      Ebenso wurde zur Strafanzeige geraten, ob das der Bekannte aber auch macht????
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      oldschmatterhand schrieb:

      Auf Kleinanzeigen, Account angemeldet seit 09.12.2017, bewertet mit TOP Zufriedenheit, besonders freundlich, besonders zuverlässig
      Auf alle genannten Eigenschaften ist kein Verlass.
      - Kleinanzeigen
      - Account angemeldet seit 09.12.2017
      - TOP Zufriedenheit
      - besonders freundlich
      - besonders zuverlässig

      Im Allgemeinen können diese Eigenschaften im eigenen Handel mit derartigen Verkäufern letztlich übereinstimmen, oder eben (wie hier) auch nicht. Der Account mit seinen guten Eigenschaften ist vermutlich gehackt. Diese guten Accounts sind bei den Crimenetworks eventuell etwas teuerer im Einkauf.

      Es wird von den Betrügern alles angeboten, was irgendwie für potentielle Geschädigte von Interesse sein könnte. Gerade auch in Verbindung mit einem günstigeren Preis.
      Kleinanzeigen ist ein Eldorado für Betrüger. Kaum eine Sparte ist nicht von betrügerischen Anzeigen durchsetzt. Der Durchsetzungsgrad ist hoch. Es funktioniert ja auch so leicht, also wird es gerne genutzt.
      Leider treffen diese betrügerischen Anzeigen erfolgreich immer wieder auf ihre ahnungslosen oder schnäppchengeilen Opfer, weil diese Anzeigen als Betrugs-Köder optimiert sind. Für alle Geschädigten ist es letztendlich unmöglich gewesen, sich der Verlockung zu entziehen. Eventuell vorhandene Restbedenken werden durch Autosuggestion unterdrückt. Was am Ende bleibt, ist der teuer erkaufte Lerneffekt.

      Strafanzeige ist aus folgendem Grund gut: Diese Fälle gehen in die Kriminalstatistik ein und sorgen damit für erhöhte Fallzahlen und vielleicht für mehr Aufmerksamkeit der politisch Verantwortlichen. Ein ehrenvoller Gedanke, der vermutlich nur beim Gedanken bleiben wird.

      Mit großer Wahrscheinlichkeit wird die Anzeige bei den Ermittlungsbehörden zu einer Beschäftigungstherapie (Papier stapeln) in der Verwaltung führen, die dann üblicherweise nach ca. 3 Monaten von der Staatsanwaltschaft mit einer Verfahrenseinstellung endet. Mehr ist dabei regelmäßig nicht zu erwarten. Die Täter können in derartigen Fällen mit den wenigen zur Verfügung stehenden Mitteln der Ermittlungsbehörden einfach nicht ermittelt werden. Derartige Anzeigen – das muss man leider auch so sehen – belasten eigentlich nur die Ermittlungsbehörden mit letztendlich sinnlosem Aufwand. Die verbrauchten Ressourcen könnten anderweitig sinnvoller eingesetzt werden. Das ist die andere (bittere) Seite der Medaille.

      Was man machen kann: Die leidvolle Erfahrung des Bekannten weitertragen (ist jetzt hier bei AH schon geschehen) an alle weiteren Bekannten, Kollegen, Verwandten usw. Es muss sich einfach in der Bevölkerung herumsprechen, dass auf Kleinanzeigen und anderswo ein Geldversand per PPF an Unbekannte mit großer Wahrscheinlichkeit zum Totalverlust führen wird.

      Viele Menschen haben dies bereits aus eigener Erfahrung gelernt, oder von anderen gehört, aber leider kommen immer wieder weitere Unbedarfte Mitmenschen nach. Ein ständiger Kampf ...
      viribus unitis semper et ubique
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      Fairhandel schrieb:

      Was am Ende bleibt, ist der teuer erkaufte Lerneffekt.
      Und trotzdem gibt es wie im Schul-RL "Sitzenbleiber", denen das zum 2., 3. und x-ten Mal passiert.

      Die Zahlung PP-FF ist leider gängige Praxis. Dabei ist es doch ganz einfach, risikobehaftete Artikel mit PP zu bezahlen:
      Ganz einfach PP ohne "FF" mit einem Zuschlag für die Gebühren unter Angabe der Artikelnummer bezahlen und sich einen Screenshot vom Angebot machen. Seine PP-Addy hat man ja. Was will der Anbieter dagegen machen?
      Хай живе Україна! Да здра́вствует Украи́на!