PVZ Stockelsdorf Abo-Falle

    • eukalyptus schrieb:

      Ja, dieses A5-Blatt mit Werbung hinten drauf.

      Was da hinten drauf ist, ist völlig wurscht.

      eukalyptus schrieb:

      Zu dem Zeitpunkt war kein Abo geplant

      Deine Planungen interessieren die nicht die Bohne

      eukalyptus schrieb:

      der Zettel war lediglich der Durchschlag von dem Blatt, wo meine Angaben vermerkt wurden.

      Und hast du bei Erhalt des Durchschlages verglichen, ob das wirklich eine 1:1 Kopie war und nicht vielleicht auf dem Original ganz andere Aussagen stehen?

      eukalyptus schrieb:

      Es kann mir aber keiner erzählen, dass offizielle Verträge neuerdings so aussehen.

      Es gibt keine Formvorschriften für Verträge. Rein rechtlich ist bereits mit Handschlag ein gültiger Vertrag zustande gekommen, du hast dann lediglich das Recht eine schriftliche Ausfertigung zu erhalten.

      eukalyptus schrieb:

      Darauf steht, dass man, wenn man denn ein Abo abschließt, jederzeit zum nächsten Bezugsende kündigen kann.

      Und wann ist das Bezugsende? In der Regel ist das bei Zeitschriftenabos nach zwei Jahren und verlängert sich bei Nicht-Kündigung um jeweils ein volles Jahr.

      eukalyptus schrieb:

      was u.a. eine Sache ist, die im Gegensatz zu dem steht, was mir GESAGT wurde, denn ich bin nicht davon ausgegangen, bereits zu diesem Abo eingewilligt zu haben

      Was dir gesagt wurde, ist ebenfalls wurscht, die können dir alles erzählen. Auch wovon du ausgegangen bist, ist nicht relevant. Letzten endes zählt das, was du unterschrieben hast.

      eukalyptus schrieb:

      da bleibt die Konzentration auf diese Sache (zu der ich leider ja kaum etwas da habe) auf der Strecke.

      Genau das nutzen die doch aus, dass man etwas unterschreibt, ohne vorher durchzulesen.
      Es ist ein großer Unterschied, ob man etwas aus sich gemacht hat oder nur etwas aus einem geworden ist!
      Erwarte nichts, dann wirst du nie enttäuscht, sondern immer bestätigt oder sogar positiv überrascht.

    • Hallo,
      bin leider auch auf diesen Mist reingefallen, als mich zwei junge Frauen meines Alters von der europäischen Tierstiftung angequatscht haben.
      4 Ausgaben kann man kostenlos testen und die Tierstiftung kriegt dafür 10 Euro. Nach mehrmaligem Nachfragen, ob es sich nicht um ein Abo handele und ich nach diesen 4 Ausgaben weitere Zeitschriften zugeschickt bekäme, versicherte man mir immer wieder, dass es kein Abo sei und ich auch keine wieteren Zeitschriften bekäme. Um ein Abo daraus zu machen müsste ich mich bei ihnen melden und im Falle eines Abos würde die Tierstiftung 20€ bekommen.

      Ich unterschrieb, bekam den Durchschlag, las ihn aber erst ne Woche später. Da habe ich dann festgestellt, dass auch die Rückseite des Zettels bedruckt war (hatte ich nie vorher zu Gesicht bekommen) und dort ungefähr stand "Hiermit bestätige ich, dass ich darüber in Kenntnis gesetzt wurde, dass es sich um ein 1-jähriges Abo handelt und nicht um ein Probe-Abo".
      Hab noch vor Ablauf der 14-tägigen Widerrufsfrist meinen Widerruf an die angegebene Adresse geschickt. Im Glauben, damit wäre alles geklärt (Ich hatte zu der Zeit auch andere Probeabos laufen, die ich ohne Probleme kündigen konnte und mir deshalb nichts dabei gedacht) habe ich den Durchschlag weggeschmissen....
      Nun kam vor ein paar Tagen ein Brief von der Eur@ Solutions mit einer Bestellbestätigung und der Angabe, dass der Kundenservice über die PVZ verläuft. Also habe ich die PVZ per Mail angeschrieben, dass ich den Vertrag fristgerecht widerrufen habe. Nun kam gestern wieder ein Brief in dem stand, mein Widerruf läge ihnen nicht vor und fragten mich an welchem Datum und an welche Adresse ich den Widerruf geschickt hätte, damit sie dies überprüfen können.
      Da ich den Durchschlag weggeschmissen hatte, hatte ich die Adresse natürlich nicht mehr und beschloss danach zu googlen. So fand ich dann von dieser Abofalle heraus.
      Hab umgehend eine Mail an die PVZ geschrieben, dass ich fristgerecht gekündigt habe (hab das Datum angegeben, war das ein Fehler?) und an die auf dem Vertrag angegeben Adresse geschickt habe. Außerdem habe ich noch geschrieben dass der Vertrag unter Vorspielung falscher Tatsachen zu Stande gekommen ist und mich aufs BGB §123 berufen, dass der Vertrag wegen arglistiger Täuschung nichtig ist.

      Manche von euch sind da ja schnell wieder rausgekommen, hoffe ich schaffe das auch. Die erste Zeitschrift soll im Dezember kommen.
      Kann man diesen gemeinen Betrügern nicht irgendwie das Handwerk legen? Was ist mit den Verlagen, von denen die PVZ die Zeitschriften bekommt? Inwiefern stecken die damit drin? Könnte man diese Verlage nicht auffordern, der PVZ keine Zeitschriften mehr zu senden? Ich finde es schrecklich, zu wissen, dass die PVZ schon so viele Jahre diese Abzocke betreibt und auch weiterhin Menschen darauf hereinfallen, die dann irgendwann anfangen zu googlen und dann womöglich auf diesen Thread stoßen.

      Achja noch ne Frage: Kann ich schon vorher bei meiner Bank die Einzugsermächtigung für die PVZ widerrufen, obwohl sie noch nichts abgebucht haben?
    • Es ist immer ein Fehler, so einen Vertrag zu entsorgen. Das hast du festgestellt.

      Wie hast du widerrufen? Hast du evtl noch irgendwo ein Word-Dokument gespeichert, um doch noch selbst an die Adresse und deinen genauen Wortlaut zu kommen?

      Du kannst versuchen, die Einzugsermächtigung im Vorfeld zu widerrufen. Du solltest diesen Widerruf genauso an die PVZ richten und ihnen ankündigen, dass du Anzeige erstatten wirst, sollten sie sich unberechtigt an deinem Konto vergreifen. Das machst du per Einschreiben.
      Diesmal solltest du auf jeden Fall eine Kopie für die eigenen Unterlagen haben!

      Wenn etwas eingezogen wird, widersprichst du bei deiner Bank. Dein Konto musst du in der nächsten Zeit ganz besonders im Auge behalten. Auch wenn deine Bank zusagt, die Lastschrift nicht zu tätigen, ist das keine Garantie, dass die Belastung nicht doch erfolgt.
    • Gibt es diese Neukunden Hascher eigentlich immer noch? Ich komme ja ziemlich viel herum, aber mir scheint es so als wären die vom Erboden verschlungen. Ich trage meine 2 Anträge immer noch Protest artig im Geldbeutel mit mir herum. Mann weiß ja nie ^^
      c:\brain> cd\
      c:\> del brain
      Möchten Sie "c:\brain\*" löschen (J/N)? j
      c:\>
    • *alte_eule* schrieb:

      Es ist immer ein Fehler, so einen Vertrag zu entsorgen. Das hast du festgestellt.

      *alte_eule* schrieb:

      Wie hast du widerrufen? Hast du evtl noch irgendwo ein Word-Dokument gespeichert, um doch noch selbst an die Adresse und deinen genauen Wortlaut zu kommen?
      Habe den Brief leider schriftlich verfasst und auf normalem Wege per Post abgeschickt. Daher habe ich auch kein Word Dokument und eine Kopie hab ich auch nicht gemacht. Man ist leider erst immer hinterher schlauer, wenns schon zu spät ist...

      *alte_eule* schrieb:

      Du kannst versuchen, die Einzugsermächtigung im Vorfeld zu widerrufen. Du solltest diesen Widerruf genauso an die PVZ richten und ihnen ankündigen, dass du Anzeige erstatten wirst, sollten sie sich unberechtigt an deinem Konto vergreifen. Das machst du per Einschreiben.
      Diesmal solltest du auf jeden Fall eine Kopie für die eigenen Unterlagen haben!



      Das heißt, ich muss die Einzugsermächtigung bei der Bank widerrufen und dann der PVZ schreiben, dass ich widerrufen habe?

      Und wenn ich bei der Bank widerrufe, was müssen die da von mir wissen? Reicht es denen, wenn ich sage, dass die PVZ heißen? Hab sowas noch nie gemacht.

      Werde auf jeden Fall jetzt alles was ich schreibe immer kopieren und aufbewahren. Momentan habe ich nur e-mails geschrieben, die lassen sich ja gut speichern und die Antworten bewahre ich auch auf.





      Gibt es diese Neukunden Hascher eigentlich immer noch? Ich komme ja ziemlich viel herum, aber mir scheint es so als wären die vom Erboden verschlungen. Ich trage meine 2 Anträge immer noch Protest artig im Geldbeutel mit mir herum. Mann weiß ja nie


      Ja, es gibt sie leider immernoch. Bin ihnen Ende September in Köln begegnet und warte nur darauf, sie nochmal zu sehen. X(

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    • Einzugsermächtigung musst du bei demjenigen widerrufen, dem du sie erteilt hast. Teile denen dabei auch gleich mit, dass du die bei Rückbuchung von unberechtigten Abbuchungen entstehenden zusätzlichen Kosten nicht tragen wirst.
      Wenn die dann doch abbuchen kannst du bei deiner Bank die Abbuchung innerhalb einer bestimmten Frist widerrufen.
      Vorher bei der eigenen Bank etwas abzusprechen, wird wenig bringen, da du dafür den genauen Abbuchungstext und die genaue Firmierung kennen müsstest, unter der die voraussichtlich abbuchung kommen wird und das ist in der Regel bei solchen Dingen vorher nicht bekannt.

      Vielleicht wäre es gut, dass man sich bei Straßengeschäften auch den Perso des Werbers zeigen läßt und sich die Anschrift gleich mit auf den Durchschlag schreibt. Dann könnte man doch mit einer "Schadenersatzforderung" an denjenigen rantreten, der einen damals so belogen hat.
      Es ist ein großer Unterschied, ob man etwas aus sich gemacht hat oder nur etwas aus einem geworden ist!
      Erwarte nichts, dann wirst du nie enttäuscht, sondern immer bestätigt oder sogar positiv überrascht.

    • War auch mehr als ironischer Abschluss gemeint, so nach dem Prinzip: Jeder kriegt künftig von Geburt an beigebracht, sich immer zu merken, von wem er sich was aufschwatzen lässt. Die meisten merken ja erst hinterher, dass sie wieder auf irgendwas reingefallen sind, und das sind beileibe nicht immer nur die naiven Leute. Das kann auch Menschen passieren, die sonst ziemlich abgeklärt und aufmerksam durchs leben gehen (wenn auch nicht ganz so oft). Und wie übelich weiß man es hinterher immer besser. Wenn man aber nun Vorsorge treffen würde und von vorn herein misstrauisch wäre, würde man den Ärger vermeiden können.
      Natürlich ist das ein Teufelskreis, weil, wenn man misstrauischer wäre, würde man solche Dinge gar nicht erst unterschreiben und dann braucht man wiederum auch keine Angaben für einen Widerspruch/Klage oder sonstwas.
      Es ist ein großer Unterschied, ob man etwas aus sich gemacht hat oder nur etwas aus einem geworden ist!
      Erwarte nichts, dann wirst du nie enttäuscht, sondern immer bestätigt oder sogar positiv überrascht.

    • niehls0815 schrieb:

      Vielleicht wäre es gut, dass man sich bei Straßengeschäften auch den Perso des Werbers zeigen läßt und sich die Anschrift gleich mit auf den Durchschlag schreibt. Dann könnte man doch mit einer "Schadenersatzforderung" an denjenigen rantreten, der einen damals so belogen hat.

      und wohlmöglich vielleicht unter Umständen würde man damit, sich von den "Werbern" die Daten geben zu lassen,

      möglichst natürlich vor irgendeiner Unterschrift,


      diese auch zu Ehrlichkeit und Anstand motivieren! ! :huh: Oder? 8|

      Vielleicht würden sie auch bei der Frage: "Zeigen Sie mir doch erstmal ihren Perso!" flüchten [IMG:http://www.GratisSmilies.de/gifs/sport/sport1019.gif]

      :]
      Bedenke: "Humor ist der Knopf, der verhindert, dass uns der Kragen platzt." ^^ Ringelnatz :D
      Was heißt das? Abkürzungen, "Forengeheimsprache" und "geflügelte Worte"
    • Ich werd jetzt erstmal auf eine Antwort auf meine vorherige Mail abwarten. Wenn die dann immernoch was von mir wollen, werd ich denen das mit der Einzugsermächtigung schreiben. Wäre es klug, dann auch direkt schon mit nem Anwalt zu drohen oder sollte ich mir das für "die nächste Stufe" aufheben? Möchte mich nur an einen Anwalt wenden, wenns auch wirklich sein muss.Vor allem da ich den Vertrag nicht mehr habe :wallbash

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    • Naja auf meine erste Mail hatten sie mit nem Brief geantwortet und da sie meinten meinen Brief mit dem Widerruf nicht bekommen zu haben, dachte ich mir, auf meine Mail antworten sie wenigstens ;(
      Also muss ich jetzt jedes Mal ein Einschreiben schicken um sicherzugehen, dass ich nachher einen Beweis habe, dass sie meine Post bekommen haben?

      Hab eben ein Bild vom Vertrag gefunden. Einer, der auch darauf reingefallen ist hat das einfotografiert. Wer Interesse hat kann sich das ja mal angucken.
      img36.imageshack.us/img36/1193/dsc01576ue.jpg
      img231.imageshack.us/img231/9596/dsc01577i.jpg
      Mein Vertrag sah so ähnlich aus, allerdings anders aufgebaut. Vorne stand noch die Widerrufsbelehrung und in irgendnem Kasten "4 Ausgaben kostenlos". Auf der Rückseite dann die Liefervereinbarung und ne Bestätigung, dass ich darüber Bescheid wüsste, dass es es kein kostenloses Probeabo ist.
      Mit diesem Foto habe ich dann auch die Adresse an die ich den Widerruf geschickt hatte (sollte zumindest die gleiche sein). Ich könnte nochmal einen Widerruf dahinschicken, oder aber ich bleibe an der PVZ dran :S

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    • Ich habe jetzt die Adresse von Eur@Solutions rausgesucht. Die haben ihren Sitz in Berlin, auf dem Vertrag steht aber eine ganz andere Adresse drauf. Kann es sein, dass es diese Adresse nicht gibt? Aber dann hätte mir der Brief ja als unzustellbar zurückgesendet werden müssen. Es ist ein bisschen seltsam einen Sitz in Berlin, aber ein Postfach in Rheinland-Pfalz zu haben.

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    • Hallo LemonCake,

      ich würde dir noch den Verbraucherschutz in deiner Umgebung empfehlen,das habe ich in meinem Falle auch getan.Auf einen persönlichen Schriftwechsel würde ich mich nicht einlassen,sondern diesen dem Verbraucherschutz überlassen.Ich habe für deren Tätigkeit insgesamt 17€ gezahlt und war aus der Sache fein raus.
      Nimm also deine Sachen die du bisher verfasst/bekommen hast und gehe da so schnell wie möglich hin,damit steigerst du deine Chancen enorm unbeschadet aus der Geschichte heraus zu kommen.

      Und wie hier schon erwähnt wurde,behalte dein Konto im Auge und buche sofort zurück wenn sich was getan hat.Danach bekommst du eh einen Brief in dem du "freundlich" an die Zahlung erinnert wirst.
      Den kannst du ruhig ignorieren.Also:

      -Verbraucherschutz einschalten und sich in dieser Sache vertreten lassen und erstmal durchatmen!
      -Konto sehr gut beobachten und bei nicht erlaubter Abbuchung,sofort zurück buchen :tongue:
      -Einigen Aussagen nach wurde auch versucht jemanden per Telefon zu erreichen,darauf ebenfalls nicht eingehen sondern freundlich aber direkt das Gespräch sofort beenden.

      cu Kale
    • Hallo ihr =)

      Ich bin froh, dass ich nicht die einzige bin, die so -entschuldigung- blöd ist darauf reinzufallen =( Ich könnte echt heulen. Ich wurde auch angequatscht auf der Straße, war in Hektik, wollte das ganze schnell hinter mich bringen und habe mich so belabern lassen. Mir wurde auch etwas von wegen Hilfe für Jugendliche erzählt und ich, mit meiner sozialen Ader konnte da natürlich nicht nein sagen. Habe mich dann zum Glück wenigstens für eine Zeitschrift entschieden, die ich sowieso wöchentlich kaufe. Von daher werde ich nicht gegen das Abo vorgehen, sondern es weiter beziehen. Klar nervt es mich, dass die mich so verarscht haben. Habe jedoch das Abo nach der Mindestlaufzeit von 12 Monaten sofort wieder gekündigt.

      Sollte ich diesen Menschen, der mich so betrogen hat noch einmal auf der Straße treffen, werde ich ihn öffentlich entlarven, anschreien, bloßstellen und die Polizei rufen! Ha! :D
    • So.. hatte jetzt ein Einschreiben mit dem Widerruf der Bankeinzugsermächtigung hingeschickt und heute kam die Stornierung des Vertrags! :D
      Vielen, vielen Dank an alle die mir geholfen haben! ^^ Bin echt froh, da jetzt raus zu sein! Noch eine letzte Frage aber: Muss ich die Bankeinzugsermächtigung jetzt auch noch bei meinem Kreditinstitut widerrufen? Das haben die mir zumindest in dem Brief geschrieben.

      Habe mich dann zum Glück wenigstens für eine Zeitschrift entschieden, die ich sowieso wöchentlich kaufe.
      Dann war das ja nochmal Glück im Unglück ;) Obwohl ich diesen Leuten glaub ich nicht mal Geld geben würde, wenn ich die Zeitschrift wirklich haben wollte.

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    • Es schadet jedenfalls nicht, wenn du diese Einzugsermächtigung auch noch schriftlich bei der Bank widerrufst. Auch wenn sie sich jetzt strafbar machen würden, würden sie dein Konto belasten, finden doch manche Dinge automatisiert statt und können sich überschneiden.

      Wenn deine Bank schriftlich hat, dass eine Belastung da widerrechtlich stattfindet, sollten sie das dann automatisch abweisen.
      Das kann wirklich wichtig werden bei Kunden, die ihr Limit ohnehin immer bis zum Anschlag haben. Findet eine nicht kalkulierte Belastung statt, könnte das Konto gesperrt werden. Man kann so einer Belastung aber auch 6 Wochen nach Abbuchung widersprechen und bekommt sein Geld dann auch zurück.
    • kermit schrieb:

      Hallo Zusammen,

      ein Thema was auch hier im Forum immer mal wieder thematisiert wird sind Abofallen.
      Nun erzählte letztens eine Bekannte, dass sie ein ungutes Gefühl habe, denn sie hätte in der Fußgängerzone ein Probeabo für eine Zeitschrift (glaube Gala) angenommen. Ihr wurde gesagt, dass dies ein Projekt wäre um sozialschwachen Jugendlichen eine sinnvolle Aufgabe zu geben. Sie würde die Zeitschrift einige Wochen (weiß nicht mehr genau wie lange) kostenlos erhalten und sie müsse danach nichts kündigen, das Abo liefe selbstständig aus. Die Jugendlichen würden die Zeitschriften verteilen und man täte nur Gutes mit diesem Probeabo.
      Sie unterschrieb auf einem umgeknickten Zettel und machte Angaben zu ihrer Adresse etc., das Feld Kontodaten wurde demonstrativ durchgestrichen und leergelassen und ihr wurde nochmals versichert, dass es ja alles kostenlos sei. Ein paar Tage später bekam sie einen Anruf, dass die gewünschte Zeitung nicht verfügbar sei und ob es auch eine andere sein könnte. Immernoch in dem Glauben, dass es für einen guten Zweck sei stimmte sie zu und nahm eine wöchentliche Fernsehzeitung.
      Kurz darauf kam dann eine Rechnung über ein zwölfmonatiges Zeitschriften-Abo zu für ca. 200 Euro.
      Mittlerweile waren ca. drei Wochen vergangen und auf telefonische Anfrage wurde ihr eine schlechte Kopie des unterschriebenen Vertrages zugeschickt.
      Widerrufen könne man nicht, weil die zweiwöchige Frist abgelaufen sei.

      Ich habe daraufhin mal im Internet recherchiert und es sind erschreckend viele Erfahrungsberichte zu finden, die selbiges berichten:

      Hallo Zusammen,

      ein Thema was auch hier im Forum immer mal wieder thematisiert wird sind Abofallen.
      Nun erzählte letztens eine Bekannte, dass sie ein ungutes Gefühl habe, denn sie hätte in der Fußgängerzone ein Probeabo für eine Zeitschrift (glaube Gala) angenommen. Ihr wurde gesagt, dass dies ein Projekt wäre um sozialschwachen Jugendlichen eine sinnvolle Aufgabe zu geben. Sie würde die Zeitschrift einige Wochen (weiß nicht mehr genau wie lange) kostenlos erhalten und sie müsse danach nichts kündigen, das Abo liefe selbstständig aus. Die Jugendlichen würden die Zeitschriften verteilen und man täte nur Gutes mit diesem Probeabo.
      Sie unterschrieb auf einem umgeknickten Zettel und machte Angaben zu ihrer Adresse etc., das Feld Kontodaten wurde demonstrativ durchgestrichen und leergelassen und ihr wurde nochmals versichert, dass es ja alles kostenlos sei. Ein paar Tage später bekam sie einen Anruf, dass die gewünschte Zeitung nicht verfügbar sei und ob es auch eine andere sein könnte. Immernoch in dem Glauben, dass es für einen guten Zweck sei stimmte sie zu und nahm eine wöchentliche Fernsehzeitung.
      Kurz darauf kam dann eine Rechnung über ein zwölfmonatiges Zeitschriften-Abo zu für ca. 200 Euro.
      Mittlerweile waren ca. drei Wochen vergangen und auf telefonische Anfrage wurde ihr eine schlechte Kopie des unterschriebenen Vertrages zugeschickt.
      Widerrufen könne man nicht, weil die zweiwöchige Frist abgelaufen sei.

      Ich habe daraufhin mal im Internet recherchiert und es sind erschreckend viele Erfahrungsberichte zu finden, die selbiges berichten:

      Link 1 Verbaucherforum

      [url='http://www.razyboard.com/system/forum-joachim_geburtig-zeitungsabo-2069594.html']Link 2 Verbraucherforum


      Beteiligt sind die Firmen Pressevertriebszentrale PVZ Stockelsdorf, der VSR Verlag bzw. Verlagsservice und evtl. noch weitere.

      Meist erfolgte keine korrekte Widerrufsbelehrung, sodass die Abos quasi ohne Frist wiederrufbar sind. Ich habe meiner Bekannten auch dazu geraten und sie wollte sich dann nochmal bei der Verbraucherzentrale erkundigen.

      Vielleicht haben ja auch schon hier User Erfahrungen mit diesen Abos gemacht? Ich wollte jedenfalls darüber informieren und finde es besonders geschmacklos, wie mit dieser Masche an die soziale Ader appeliert wird und die Gutgläubigkeit ausgenutzt wird.

      Jan


      Hallo Jan was deiner bekannten passiert ist, ist mir auch passiert nur da ging es um ein gewinnspiel.
      Nach einem Monat kam dann ein Brief mit der danksagung das man sich freut mich als neuen leser der tv hören und sehen begrüßen zu dürfen.
      schnell bin ich stutzig geworden weil man mir 8x versicherte das es kein abo ist, (da bräuchte man den Perso und die Bankdaten), bekamen sie natürlich nicht
      habe sofort ein fax geschickt in dem ich sofort klar gestellt das ich kein abo bestellt habe und man das sofort stornieren sollte. da bekam ich ein paar tage später einen brief mit den unterlagen die ich da unterschrieben habe. da gab es auch eine widerrufsbelehrung deren frist 14 Tage beträgt.
      und da die frist ja demzufolge abgelaufen ist konnte ich ja auch nicht mehr widerrufen, dennoch habe ich nicht kleinbei gegeben sondern bin zu meinem anwalt gegangen der sich der sache jetzt annimmt. sollte deine bekannte auch machen auf keinen fall bezahlen.......... mein anwalt schickt auch die bereits gesendeten Zeitschriften zurück.
      Wenn man so ein abo abschliesst sind die verpflichtet dir den vertrag in Kopie innerhalb der widerrufsfrist auszuhändigen..........
      ALSO AUF JEDEN FALL ZUM ANWALT GEHEN.
      die werden da nicht mit durchkommen zu mal auf meiner widerrufsbelehrung nicht mal ein datum steht......................

      LG Jeannine

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