Knast zu verkaufen

    • Knast zu verkaufen

      Hier wird ein komplettes Gefängnis in Zittau verkauft. Kaufpreis liegt bei 220000€. Dafür bekommt man doch schon ein nettes Eigenheim in einer Neubausiedlung.

      [ebay='Zum Knast','']130410458906[/ebay]
      „Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.“ Voltaire

      Der Horizont mancher Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null - das nennen sie dann ihren Standpunkt.
    • little*big*dwarf schrieb:

      ch könnte mir schon vorstellen, dass ein potenter Investor da was draus machen kann, so als Event-Location.
      Abenteuer-Hotel, Fetisch-Bude, Spielhalle, ...

      Ein Fitnesshotel: "In vier Wochen zum stahlharten "Ex-Knacki"

      • Trainieren wie die bösen Jungs ...
      • Hanteln aus´m zweiten Weltkrieg
      • Zu trinken gibt´s nur rostiges Wasser und zu essen wie inner Knast-Kantine
      • Sauna? - Nee, nur n paar Typen, die dich morgens und abends mit ´nem Schlauch abspritzen
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      "Wo ein scheiß Wille ist, da ist, Gott verdammt, auch ein scheiß Weg." (Don Logan)

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Drapondur ()

    • Der Haken liegt ja eindeutig hier:

      die letzten Jahre leerstehend; mittlerweile ist der unter Denkmalschutz stehende Komplex renovierungsbedürftig.


      Witzig finde ich aber auch das:

      Bis in das Jahr 1979/80 aktiv als Gefängnis genutzt, danach Außenstelle der Führerscheinbehörde


      Das Beamtenleben ist wohl auch nicht mehr das beste [IMG:http://www.smilies.4-user.de/include/Froehlich/smilie_happy_014.gif]
      Fachanwalt für gewerbliches Recht, ich empfehle: Malte Mörger
    • Welches Einfamilienhaus für den Preis hat solche Mängel ???

      Weißt Du was es kostet, ein Gebäude in dem Alter -unter Denkmalschutz gestellt- zu renovieren, restaurieren und in Stand zu halten ? Das ist dann auch keine Frage des Wollens mehr. Denn die Stadt, der das Gebäude ja nun gehören wird, wird sicherlich genau diese Auflagen, verbunden mit dem Kaufvertrag erlegen.

      Bei uns in der Nähe gibts ne alte Villa aus dieser Zeit, die gabs für nen Euro, allerdings haben die Investoren Auflagen und die Restaurierung liegt sicherlich bei 2 Millionen oder mehr......

      ksta.de/html/artikel/1201184415206.shtml

      2008 gekauft, noch nichts passiert, nun ist die Villa in paranormalo Foren sehr beliebt, angeblich soll es da spuken und so...ich denke mal, die Masche läuft, um aus der Nummer irgendwie rauszukommen....hier mal ein paar Beispiele für den dens interessiert:

      Die Geschichte:

      spukvilla.de/Forum/wbb/spukh%C…/166-haus-f%C3%BChlingen/

      Ein paar Bilder:

      youtube.com/watch?v=uTkQrecrgkA

      .......mehr zu finden bei Google....das Ding steht keine 5 Minuten von mir entfernt, ich kenne das Teil noch, als die letzten Leute drin gewohnt haben, seit dem verfällt sie leider immer mehr und keiner tut was dagegen....schon seltsam, aber auch echt gruselig [IMG:http://www.smilies.4-user.de/include/Schock/smilie_sh_013.gif]

      Wollte eigentlich auch nur sagen, dass dieser sensationell günstige Preis nur die Spitze des Eisberges ist, die mit einem Kauf dieser Art verbunden ist ;)
      Fachanwalt für gewerbliches Recht, ich empfehle: Malte Mörger
    • Und genau an dem Punkt frage ich mich...wo ist denn der "Denkmalschutz" beider Sache ???

      Im Regelfall sollte die Stadt das Teil schützen und für unsere Jugend erhalten, damit man diese Gebäude weiterhin besichtigen kann und sich ein Bild aus der Zeit machen kann. Leider ist der Weg des Verkaufens, weil die Stadt die Investitionen hierzu nicht bezahlen kann, ein schlechter...auch wenn die Auflagen gemacht werden, wer hält sich im Zweifel dran, auch wenn die Räumlichkeiten für ein Appel und ein Ei verkauft werden, wer will das haben ? Wenn nicht jemand wirklich das Geld und den Mut hat, dann passiert genau das was Oberlix erzahlt oder auch an meinem Beispiel zu sehen ist....das Teil verfällt, wird zu einer Gefahr für die Leute, die sich da aus verschiedenen Gründen einschleichen und wird dann abgerissen....oder verfällt bis zur Unkenntlichkeit.....

      WAS ist denn Denkmalschutz eigentlich ?

      Wiki sagt das dazu:

      de.wikipedia.org/wiki/Denkmalschutz

      [IMG:http://www.smilies.4-user.de/include/Traurig/smilie_tra_007.gif]
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    • So traurig es ist, aber Denkmalschutz muss man sich leisten können.

      So lange die Stadt/Gemeinde/das Land die Gelder nicht selber aufbringen kann (will) und auch niemand da ist, der wirklich diese Lücke füllt,
      nimmt man offenbar lieber den Spatz in der Hand (Spekulant) als die Taube auf dem Dach (Anschuldigung, die Stadt ließe das Gebäude verfallen).

      Beim Spekulanten besteht immerhin ein Hoffnungsschimmer, dass er irgendwann (nach Abriss) investiert und was rentables auf die Beine stellt,
      bzw dass er über die Zeit dafür sorgt, dass irgendwann irgendjemand über den Baugrund frei verfügen kann.
    • Die denkmalschutzauflagen sind doch teil weise so hoch gesetzt und utopisch das es garnicht mehr durch führbar ist.
      Kleinste veränderungen brauchen der genemigung willste irgend was zu mauern muss es os und so und so sein balken müssen erhalten bleiben ob wohl schon marode etc. und die die die auflagen erlassen haben lassen sich auch nen dummen angehen und sehen zu das sie sollche opjekte abstossen und jammern das sich dann niemand drum kümmert. man sollte den ganzen denkmalschutz mal ganz hart überdenken vielleicht gehts dann besser.
    • Na ja, da waren Fachleute dran *denk*, diese Regeln zu konstruieren.
      Also Leute, die dir einen Bau bis en Detail zerpflücken können.
      Ein Laie macht sich u.U. gar keinen Begriff davon.
      Ich hatte mal Kontakt zu einer Reihe Leute aus einem Denkmalschutz-Verein.
      Deren Fachchinesisch bei Betrachtung eines alten Gebäudes (Aussenfassade) habe ich
      bis auf die herkömmlichen Begriffe wie "Fenster", "Tür", "Dach" etc kaum bis gar nicht verstanden *g*

      Denkmalschutz ist schon sinnvoll, alte Gebäude sind schön und erzählen Geschichten ...
      Wenn der Denkmalschutz allerdings mangels Geld letztlich zum Abriss führt, sollte man ihn überdenken.
    • Ich meine, dass man mit Sanierungen solcher Gebäude dann anfangen sollte, wenn es noch bezahlbar ist, um das Teil gleich in Stand zu halten. Wenn es einmal so verfallen ist wie die Gebäude hier, dann wird es ja immer schwieriger bis unmöglich, jemanden zu finden, der diese Kosten übernehmen will und auch kann.....
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    • und welchen sinn macht der denkmalschutz wenn die auflagen so hoch sind das selbst die komunnen hergehen und es lieber verfallen lassen oder verkaufen als in stand zuhalten ??? eigentlich keinen die haben da wieder etwas am runden tisch an der realität vorbei entschieden und klopfen sich auf die schultern wie gut sie doch sind. und die alten häuser gammenln solange vor sich hin, bis sie nur noch nen fall für die abrissbirne sind. und was bringt das ??? eigentlich nix.
      desweiteren was bringt es wenn man direkt anfängt was dran zutun wenn man dann dies oder das oder jenes nicht machen darf auf alte baustoffe zurück greifen muss etc. ??? so ein haus kann man nicht sanieren wie nen normalen altbau das muss man restaurien und das koster kohle ohne ende und die leute die die regeln entworfen haben interessiert die umsetzung auch nicht die pochen nur auf ihren bürokratischen quatsch undd meinen sie sind die besten.
    • @senseman

      Ich würde vorschlagen, du machst dich erst mal kundig, bevor du so lospolterst. Da hast du nämlich bei mir ins Wespennest gestochen, da ich beruflich täglich mit Denkmalschutz zu tun hatte. Ohne ein Denkmalschutzgesetz würden die kulturellen Güter in unserem Lande keine Chance haben. Die Auflagen sind zum Teil sehr erschwerend für die Eigentümer, keine Frage, aber daran führt keine Weg vorbei. Leider mußte ich zu oft beobachten, daß sich die Eigentümer über die Bestimmungen hinweggesetzt und vollendete Tatsachen geschaffen haben. Es prallen nun mal die Eigeninteressen und das öffentliche Interesse der Bewahrung unseres Kulturgutes aufeinander. Es gibt aber auch sehr viele positive Beispiele, bei denen die Eigentümer sich ihrer Verantwortung bewußt sind und aktiv am Denkmalschutz mitarbeiten.
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    • Ich denke man sollte vieleicht eine Frist von einem oder zweijahren setzen in dnen die sanierung beginnen muss. ansonsten is man sein Eigentum wieder los.
      Ich gebe da uhu recht. Ich habe selbst einen bekannten der in einem sehr alten Fachwerkhaus wohnt. Der durfte z.b. die Rückseite des Hauses modern gestalten(etwas größere Fenster, Balkon. Aber die Vorderseite sowie die Seiten rechts und links muste er im originalzustand von 17irgendwas wiederherstellen. Aber ich finde es sieht heute klasse aus. Nichtnur das solche Gebäude in jedemfall erhaltenswert sind. Sie haben auch unmengen mehr Charakter als diese neuen Architekturmode Gebäude.
      @sense: Es muss nicht alles teuer sein. Mein Bekannter hat z.b. angefragt als wir ne Mauer saniert haben ob wir das so wie wir uns das dachten machen dürfen und falls nicht wie dann. Die waren da äußerst hilfreich. Wenn man handwerklich begabt is kann man vieles selber machen.
      Alte Baustoffe? Sorry Sense das waren Früher vorallem Naturstein und Holz. Lehmputz... Die haben früher billiger bauen können als heute. Weil die Leute nicht für alles in den Baumarkt gerannt sind weils a keinen gab und man b das geld nicht gehabt hätte. Die Leute haben Notgedrungenerweise alles selber gemacht.
      Es ist auch klar das man solche Gebäude meist nicht inerhalb eines Jahres fertig hat, aber das sollte einem schon vorher klar sein. Wir haben an dem Haus meines bekannten gut 2 einhalb Jahre gewerkelt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Oberlix ()