Bei dieser Warnung geht es nicht um Melangos Lagerware24.de, vor deren Abo-Falle auch nicht oft genug warnen kann. Es geht hier um eine Fake-Firma, die sich den Namen Lagerware24 u.U. nur zu nutze macht. Die Firma, die es nicht gibt, nennt sich ausführlich:
Seit diesen Monat suchen sie über eBay-Kleinzeigen in ganz Deutschland Arbeitskräfte, die in Heimarbeit nach freier Zeiteinteilung und zu traumhaften Konditionen als eine Art "Außenlager" fungieren sollen.
Später könnte der Name des Bewerbers z.B. bei gefakten gewerblichen eBay-Accounts missbraucht werden, was auch einen geforderten "Kundenservice" sowie eine "Bestellüberprüfung" erklären könnte. Vermutlich wird es aber nicht dazu kommen, da der Betrug vorher auffliegen wird.
Und dann folgt dieser Satz, der von Lagerware24 GmbH selber hervorgehoben wird!
und weiter heißt es:
und die Konditionen:
Quelle der Zitate: Siehe PDF-Datei im Anhang.
Was passiert hier?
Das ist ganz einfach erklärt! Die Betrüger haben alle Daten des neuen Mitarbeiters. Name, Anschrift, einfach alles was sie brauchen. Auf deren Namen bestellen sie dann online bei verschiedenen Firmen meist hochwertige Ware aus dem Elektro-Bereich. Bevorzugt sind da Handys, Notebooks, Spielekonsolen, Flat-TVs usw. Da die Firmen überwiegend nur per Vorkasse liefern, folgt nun der erste Betrug, welcher nachher dem Empfänger der Ware, dem neuen Mitarbeiter, dem Warenagent, zusätzlich zum Nachteil ausgelegt wird. Die Betrüger bezahlen die Ware mit geklauten (abgephishten) Kreditkartendaten anderer Personen! Nach wenigen Wochen fällt dem Kreditkarteninhaber die unberechtigte Abbuchung auf seiner Kreditkarte auf, lässt diese zurück buchen und zeigt den Warenempfänger, den Warenagenten, wegen Kreditkartenbetruges an.
Bevor diese Strafanzeigen ermittelt werden, hat der Warenagent schon Ware gut und gerne im 5-stelligen Bereich erhalten und weitergeleitet. Empfänger der Ware sind dann z.B. Käufer, die über einen gefakten eBay-Account diese Ware gekauft und bezahlt haben. Zahlungsempfänger ist dann der Betrüger, der sogar mit den Daten seines "Mitarbeiters" eine ganz normales Bankkonto eröffnen könnte. Ein Konto von dem sein Warenagent nichts weiß und über das nur der Betrüger verfügt. Eingehende Zahlungen werden entsprechend täglich gesichert, sprich abgehoben.
Das Perfide dabei ist, dass diese gefakten eBay-Accounts sogar noch positiv bewertet werden. Die Kunden haben ja die Ware erhalten. Argo wird dieser Account für den Betrüger immer mehr zur wahren Goldgrube, bis der Betrug dann auffliegt. Zurück bleibt der Warenagent.
Ihn erwartet folgender Ärger:
Wegen der Rückbuchung der Zahlung ein Mahnbescheid der Versenderfirma.
Wegen dem Kreditkartenmissbrauch eine Anzeige des Kreditkarteninhabers wegen Kreditkartenbetruges.
Wegen dem Verkauf von Hehlerware eine Anzeige wegen Hehlerei mit dazugehöriger Hausdurchsuchung.
Wegen der beschlagnahmten Hehlerware Mahnbescheide der geprellten Käufer.
Betrugsanzeigen der geprellten Verkäufer.
Falls der Warenagent auch noch Zahlungen entgegen genommen und weitergeleitet hat, zusätzlich eine Anzeigen wegen Geldwäsche
Die Selbstanzeige mindert nicht den Regressanspruch der Käufer. Durch sie werden nur mögliche Strafen etwas gemindert (ohne gewähr).
LagerWare24 GmbH
David Adabi
nebenjob@lagerware24.net
Lagerware24.org
Lagerware24.net
David Adabi
nebenjob@lagerware24.net
Lagerware24.org
Lagerware24.net
ist eine von Betrügern erfundene Scheinfirma, auf der Suche nach sogenannten
Warenagenten :!:
Warenagenten :!:
Seit diesen Monat suchen sie über eBay-Kleinzeigen in ganz Deutschland Arbeitskräfte, die in Heimarbeit nach freier Zeiteinteilung und zu traumhaften Konditionen als eine Art "Außenlager" fungieren sollen.
Was sind meine Aufgaben bei LagerWare24?
Bei LagerWare24 kommt es uns darauf an, dass Sie Ihre Arbeit bequem von zuhause aus erledigen können. Ihr Tätigkeitsfeld ist in verschiedensten Bereichen möglich, dennoch überschaubar, völlig stressfrei und in Heimarbeit!
Beispielweise werden Sie eingesetzt in:
- Kundenservice (Telefon/Mail)
- Warenannahme/Versand/Aushändigung
- Bestellüberprüfung
Später könnte der Name des Bewerbers z.B. bei gefakten gewerblichen eBay-Accounts missbraucht werden, was auch einen geforderten "Kundenservice" sowie eine "Bestellüberprüfung" erklären könnte. Vermutlich wird es aber nicht dazu kommen, da der Betrug vorher auffliegen wird.
Für den Kundenservice und die Bestellüberprüfung wird es, nach Fertigstellung unseres Onlinesystems, eine entsprechende Einarbeitung geben.
(...)
Vor der Veröffentlichung werden wir Sie im Bereich „Warenannahme, Versand und Aushändigung“ beschäftigen. Dies soll bedeuten, dass wenn wir zum Beispiel eine Bestellung aus Ihrem Gebiet bekommen, Ihnen die entsprechende Ware zuführen werden (mittels Versanddienstleister wie z.B. DHL/DPD/Hermes) und Sie diese Zwischenlagern, bis Sie von unserem Versandboten oder dem Endkunden abgeholt wird.(...)
Und dann folgt dieser Satz, der von Lagerware24 GmbH selber hervorgehoben wird!
Wichtig ist hier, dass Sie sich für die Annahme immer entsprechend ausweisen können!
und weiter heißt es:
Die von Ihnen anzunehmenden Produkte sind bereits durch unser Firmenkonto beglichen worden und müssen nicht bezahlt werden! Sie werden von Ihnen lediglich zwischengelagert und ausgehändigt.
und die Konditionen:
Annahme und Aushändigung eines Pakets an unseren Boten, oder den Endkunden - 30 € pro Paket
Kundenservice - Telefon 5 € pro Kundengespräch
Kundenservice - Mail 5 € pro Kundenmail
Annahme und Weiterleitung eines Pakets an unser Lager, oder den Endkunden - 45 € pro Paket
Quelle der Zitate: Siehe PDF-Datei im Anhang.
Was passiert hier?
Das ist ganz einfach erklärt! Die Betrüger haben alle Daten des neuen Mitarbeiters. Name, Anschrift, einfach alles was sie brauchen. Auf deren Namen bestellen sie dann online bei verschiedenen Firmen meist hochwertige Ware aus dem Elektro-Bereich. Bevorzugt sind da Handys, Notebooks, Spielekonsolen, Flat-TVs usw. Da die Firmen überwiegend nur per Vorkasse liefern, folgt nun der erste Betrug, welcher nachher dem Empfänger der Ware, dem neuen Mitarbeiter, dem Warenagent, zusätzlich zum Nachteil ausgelegt wird. Die Betrüger bezahlen die Ware mit geklauten (abgephishten) Kreditkartendaten anderer Personen! Nach wenigen Wochen fällt dem Kreditkarteninhaber die unberechtigte Abbuchung auf seiner Kreditkarte auf, lässt diese zurück buchen und zeigt den Warenempfänger, den Warenagenten, wegen Kreditkartenbetruges an.
Bevor diese Strafanzeigen ermittelt werden, hat der Warenagent schon Ware gut und gerne im 5-stelligen Bereich erhalten und weitergeleitet. Empfänger der Ware sind dann z.B. Käufer, die über einen gefakten eBay-Account diese Ware gekauft und bezahlt haben. Zahlungsempfänger ist dann der Betrüger, der sogar mit den Daten seines "Mitarbeiters" eine ganz normales Bankkonto eröffnen könnte. Ein Konto von dem sein Warenagent nichts weiß und über das nur der Betrüger verfügt. Eingehende Zahlungen werden entsprechend täglich gesichert, sprich abgehoben.
Das Perfide dabei ist, dass diese gefakten eBay-Accounts sogar noch positiv bewertet werden. Die Kunden haben ja die Ware erhalten. Argo wird dieser Account für den Betrüger immer mehr zur wahren Goldgrube, bis der Betrug dann auffliegt. Zurück bleibt der Warenagent.
Ihn erwartet folgender Ärger:
Wegen der Rückbuchung der Zahlung ein Mahnbescheid der Versenderfirma.
Wegen dem Kreditkartenmissbrauch eine Anzeige des Kreditkarteninhabers wegen Kreditkartenbetruges.
Wegen dem Verkauf von Hehlerware eine Anzeige wegen Hehlerei mit dazugehöriger Hausdurchsuchung.
Wegen der beschlagnahmten Hehlerware Mahnbescheide der geprellten Käufer.
Betrugsanzeigen der geprellten Verkäufer.
Falls der Warenagent auch noch Zahlungen entgegen genommen und weitergeleitet hat, zusätzlich eine Anzeigen wegen Geldwäsche
Fazit:
Ein Job, bei dem nur der Betrüger seinen Reibach macht.
Sein Heimarbeiter, der nur einen Job gesucht hat,
zahlt die Zeche und wird zusätzlich noch strafrechtlich belangt!
"Heimarbeiter, die für diese Scheinfirma tätig sind (waren ist noch etwas zu früh), sollten sofort jeglichen Kontakt abbrechen und keine Ware sowie Zahlungen mehr weiterleiten
Desweiteren SOFORT selbst Strafanzeigen gegen diese Scheinkonstrukt wegen Betruges erstatten!
Und für den Fall der Fälle kann ich den "Heimarbeitern" nur zu einer Selbstanzeigen wegen fahrlässiger Hehlerei und eventueller Geldwäsche raten :!:
Ein Job, bei dem nur der Betrüger seinen Reibach macht.
Sein Heimarbeiter, der nur einen Job gesucht hat,
zahlt die Zeche und wird zusätzlich noch strafrechtlich belangt!
"Heimarbeiter, die für diese Scheinfirma tätig sind (waren ist noch etwas zu früh), sollten sofort jeglichen Kontakt abbrechen und keine Ware sowie Zahlungen mehr weiterleiten
Desweiteren SOFORT selbst Strafanzeigen gegen diese Scheinkonstrukt wegen Betruges erstatten!
Und für den Fall der Fälle kann ich den "Heimarbeitern" nur zu einer Selbstanzeigen wegen fahrlässiger Hehlerei und eventueller Geldwäsche raten :!:
Die Selbstanzeige mindert nicht den Regressanspruch der Käufer. Durch sie werden nur mögliche Strafen etwas gemindert (ohne gewähr).