Tarifstreit bei der Bahn - Toleranz überschritten

    • biguhu schrieb:

      Eine unabhängige Quelle wäre eine, die bei dem Streit keine eignen Interessen verfolgt.
      mir ist es lieber, eine subjektive= abhängige? Quelle zu lesen,
      die eindeutig ihre eigenen Interessen vertritt und das dann gegen die eindeutigne Interessen der anderen stellt, (die diese ebenfalls in ihrem eigenen Medium darstellen können und werden) und dann selbst abzuwägen, was Sache ist,

      als eine scheinbar unabhängige Journalje zu lesen, die in keiner der beien "!Quellen" als ursprüngliche Darstellung der Absichten und der Fakten sich informiert hat und nur Hörensagen aus zweiter oder dritter Hand weiter gibt.

      Wer sonst als die GDL sollte denn Quelle sein, für das, was die GDL denn wirklich will und beabsichtigt?

      Nicht die Quellen müssen unabhängig sein, sondern der JOurnalist, der sich unvoreingenommen aus vielen subjektiven Quellen sein Bild der Sache zusammenpusselt und die verschiedenen Darstellungen erst unbehandelt gegeneinanderstellt und dann daraus in einer Konklusion auch eine Bewertung vornimmt.
      Bedenke: "Humor ist der Knopf, der verhindert, dass uns der Kragen platzt." ^^ Ringelnatz :D
      Was heißt das? Abkürzungen, "Forengeheimsprache" und "geflügelte Worte"

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    • ich bezweifele mal, dass es "unabhängige Quellen" im Sinne des Bedeutung gibt,


      um mal ganz im BILD zu bleiben:
      wer an der Quelle sitzt, kann schon mal nicht Quelle/Ursprung sein, sondern nur der Vermittler der Nachricht, die erste Stufe der "Stillen Post".
      Bedenke: "Humor ist der Knopf, der verhindert, dass uns der Kragen platzt." ^^ Ringelnatz :D
      Was heißt das? Abkürzungen, "Forengeheimsprache" und "geflügelte Worte"
    • Ich zitiere mal den Auslöser dieser Nebendiskussion, um das OT damit hoffentlich abzukürzen:

      biguhu schrieb:

      Ein kleiner Hinweis meinerseits, weil ich es hier nicht zum ersten Mal sehe: Die GDL als unabhängige Quelle für die Dokumentation der Geschehnisse heranzuziehen, ist genauso sinnvoll, wie die DB von den Vorkommnissen berichten zu lassen. Informationen sollten von den beiden Streitparteien nicht einfach unkritisch übernommen werden.

      Das war keinesfalls so zu verstehen, dass diese Quellen nicht herangezogen werden sollen sondern so, dass sie durch den jeweiligen Poster, der sie als Beleg heranzieht, besser kenntlich gemacht werden sollten.
    • *alte_eule* schrieb:

      Das war keinesfalls so zu verstehen, dass diese Quellen nicht herangezogen werden sollen sondern so, dass sie durch den jeweiligen Poster, der sie als Beleg heranzieht, besser kenntlich gemacht werden sollten.

      monza30 schrieb:

      gdl.de/Aktuell-2015/Pressemitteilung-1431847611

      ?( GDL Pressemitteilung=? ist nicht klar? das ist doch kein Link, der sich hinter einer TinyUrl versteckt hätte?

      auch wenn hier ein Nachtvogel dem andern Interpretation andient, kann ich der Argumentation auch nicht folgen.
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    • *alte_eule* schrieb:

      Ich zitiere mal den Auslöser dieser Nebendiskussion, um das OT damit hoffentlich abzukürzen:
      ich erinnere mal an den Titel dieses Freds..: "Tarifstreit bei der Bahn - Toleranz überschritten"
      Worn ist jetzt der Vorwurf von "OT" begründet? Ach ja... ich vergass.... es geht gegen die GdL, nicht gegen die Bahn. Jau....

      Und ein Statement, eine Pressemitteilung (Mitteilung an die Presse, nicht etwa: Mitteilung der Presse) der GdL ist ja immer suspekt.

      Ok... damit hat sich diese Diskussion dann auch für mich erledigt....
    • Damit man mich nicht missversteht: Selbstverständlich ist nichts gegen Quellen von der GDL und der DB zu sagen. Sie sind ja durchaus interessant. Sie allerdings heranzuziehen, um die Frage zu beantworten, wer in diesem Streit Gut und Böse darstellt, sollte dringend vermieden werden. Als unabhängige Referenz sind solche Quellen unbrauchbar.
      „Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.“ Voltaire

      Der Horizont mancher Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null - das nennen sie dann ihren Standpunkt.
    • Es geht ums Überleben

      huffingtonpost.de/2015/05/18/g…claus-wese_n_7310204.html

      Sowohl für Weselsky auch auch für die GDL

      Und wenn man dann liest, dass sich der Vorstand eine Prämienerhöhung von 174% genehmigt, obwohl alle ziele verfehlt wurden kommt mir die kalte Kotxe hoch. Da kann ich die Lokführer schin verstehn, dasssie aucheinen grösseren Schluck aus der Pulle haben wollen. Den sie tragen die Verantwortung auf der Strecke und bringen Personen und Güter sicher über die Strecken. Diese Verantwortung kann ihnen kein Bigboss abnehmen.
      Solange das vermeintliche Recht Einzelner zum Unrecht für Andere wird gibt es keine Gerechtigkeit. myself

      Das was ich hier sage ist keine Rechtsberatung, sondern stellt meine persönliche Meinung dar und kann zu neuen Denkansätzen beitragen, auch wenn es "rechtlich" nicht immer einwandfrei erscheint.

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    • Besonders stark stiegen dabei die kurzfristigen Boni – von 1,9 auf 5,2 Millionen Euro. Das bedeutet einen Zuwachs von 174 Prozent.

      ...und da heißt es immer, es gibt keine gewinnbringenden Geldanlagen mehr - man braucht halt nur jemanden, der da an der richtigen Stelle sitzt und das OK gibt.
      Bedenke: "Humor ist der Knopf, der verhindert, dass uns der Kragen platzt." ^^ Ringelnatz :D
      Was heißt das? Abkürzungen, "Forengeheimsprache" und "geflügelte Worte"

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    • schon manches eigenartig, was hier so geschrieben wird

      aber was solls, mir ist das DB/GDL-Theater nur noch leid

      Weselski und Co. kämpfen wie die Löwen um ihren gutbezalten Job, genau so wie die schlitzäugigen Typen vom Banhnvorstand
      mal sehen, wem zuerst die Kohle ausgeht

      ausbaden müssen es die Lokführer und die Bahnkunden, die werden doch längst nur noch als Marionetten benutzt
      ★ Lieber abwarten als gar nichts tun. ★
    • "Der Tagesspiegel" schrieb:

      ... Reiner Hoffmann, Chef des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), sagt: GDL-Chef Claus Weselsky will keinen Kompromiss.
      "Weselsky will augenscheinlich das Gesetz (über die Tarifeinheit) abwarten, um dann im Zusammenhang mit dem schwelenden Konflikt gegen das Gesetz klagen zu können. Er instrumentalisiert die Beschäftigten der Bahn und die Kunden der Bahn gegen das Gesetz über die Klarstellung der Tarifeinheit. Das geht zu weit, um es vorsichtig zu sagen", sagte Hoffmann dem Tagesspiegel. Auf die Frage, ob die GDL nach ergebnislosen Verhandlungen mit der Bahn überhaupt eine Alternative zu einem erneuten Streik gehabt hätte, sagte der DGB-Chef, "wer nach acht Streiks noch immer nicht auf die Zielgerade kommt, der weckt Zweifel, dass er an dieser Alternative ernsthaft interessiert ist"...

      ★ Lieber abwarten als gar nichts tun. ★
    • Muss der eine Muffe vor der anstehenden Klage vor dem Bundesverfassungsgericht haben!
      Kein Wunder: Ein Gewerkschaftsführer, der zusammen mit einer SPD-Ministerin an der Abschaffung des Grundrechts auf Streik arbeitet... :lach:

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      Wenn etwas einmal passiert, passiert es vielleicht nie wieder. Wenn etwas zweimal passiert, passiert es sicher auch ein drittes Mal
    • Ganz genau. So wird es wohl auch überwiegend interpretiert, sogar in Teilen der "bürgerlichen Presse" hab ich das schon gelesen.
      Es bestehen aber bei den meisten Verfassungsjuristen kaum Zweifel, dass das Gesetz ein Verfahren beim BVerfG kaum überleben wird. Und heute klang durch, dass das sogar der Regierung schwant.
      Aber man kann es doch erstmal durchpeitschen; immerhin kann man Leute damit einschüchtern.

      Und wie Teile der Regierungskoalition zu den Kompetenzen der Verfassungsrichter stehen, wurde ja schon vor einigen Tagen hier diskutiert.

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      Wenn etwas einmal passiert, passiert es vielleicht nie wieder. Wenn etwas zweimal passiert, passiert es sicher auch ein drittes Mal
    • meta.tagesschau.de/id/98604/sc…-waren-voellig-vergeblich

      von Erich Kästner
      Es liegt in der Natur von Streiks, dass man eben NICHT weiß, ob man damit die Ziele am Ende erreichen kann. Streiks laufen nach dem (sinnvollen) Motto ab: wer kämpft, KANN verlieren. Wer nicht kämpft, HAT schon verloren.
      [...]
      "Umsonst" war wohl eher die Verzögerungstaktik der Bahn, die diese Streiks provoziert hat. Denn statt Geld an den Mitarbeitern zu sparen, hat diese Taktik zu viel höheren Kosten als den Ersparnissen geführt

      von Automatic
      Wenn sich Lokführer und Begleitpersonal in der GDL organisieren ist es wohl das Recht der GDL für die Interessenvertretung der Mitglieder zu kämpfen. Und was die Sozialpartnetschaft betrifft, in meinem eigenen Berufsleben habe ich es noch nicht erlebt das mein(e) Arbeitgeber zu mir gekommen sind und mir mehr Lohn angeboten hätten.

      von Oberkobold
      Streiks sind für Angestellte, nicht für die Kunden des Unternehmens. Dazu wird im Kommentar nur die GDL verantwortlich gemacht. Die Bahn hat auf Zeit gespielt. Das es jetzt zu einer Schlichtung kommt, ist auf die Streiks zurückzuführen. Die Bahn wollte zuerst nur ihren Schlichter akzeptieren und die Schlichtungsbedingungen bestimmen. Der Kompromiss, dass es zwei Schlichter sind, ist die Folge des letzten Streiks.
      -
      zitat
      "Das kann es auch nur in Deutschland geben..."
      -
      In Frankreich und anderen Ländern Europas wurde bereits länger gestreikt. Soetwas wie den Bergarbeiterstreik unter Margaret Thatcher gab es noch nie in Deutschland. Dagegen waren die Kurz-Streiks der GDL harmlos.

      von Izmi
      Was soll ein Journalist des BR auch schreiben angesichts des kompletten Erfolges Weselskys und der GdL? Er schreibt also mal so und mal so. Mal bestreitet Herr Maruscyk jeden eigenen Tarifvertrag für die GdL, mal streitet die GdL mit der EVG wegen eines solchen Tarifvertrages und mal ist der doch zu erwartende eigenständige Vertrag der Lokführergewerkschaft nur minimal zu unterscheiden. Diese letzte Position baut der Kommentator dann in eine komplette Niederlage der GdL um. Aber - wie gesagt - was soll er auch schreiben im Mutterland der CSU? Dass eine Gewerkschaft sich gegen die kombinierte Macht von Medien, Politik und öffentlicher "Meinung" durchgesetzt hat? Das darf nicht sein!

      und mein Lieblingskommentarvon hut :


      an alten Schmarrn

      Als Bayer erlaube ich mir den Kommentar eines Bayern mit den im bairischen Üblichen Jargon zu begleiten.
      Der Streik als im Grundgesetz verankertes Arbeitskampfmittel war und ist im aktuellen Streit der Gewerkschaft GDL und der Bahn AG ein erlaubtes und auch legitimes Mittel zur Durchsetzung der Forderungen.
      Und wenn man die Summen kumuliert, hätte man den Forderungen schon längst nachgeben können. Man wollte aber nicht. Aus reiner Sturheit. Weil man, ja weil man die GDL sowieso nicht mag. Denn diese Gewerkschaft ist schon immer unangenehm gewesen. Nicht so handzahm wie andere.
      Also hart bleiben, denn bald ist es vorbei mit dem Theater. Dank Nahles-2.
      Und nur so nebenbei bemerkt zieht ein Streik in jedem Bereich enorme Kosten nach sich. Nur wenn die Kitas streiken, dann kostet das nur den Eltern Geld, Zeit und Verständnis. Da ist es nicht wert zu berichten.
      Bedenke: "Humor ist der Knopf, der verhindert, dass uns der Kragen platzt." ^^ Ringelnatz :D
      Was heißt das? Abkürzungen, "Forengeheimsprache" und "geflügelte Worte"

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    • Ich hab auch was aus einem Leserbrief. Zu einem ZEITonline-Artikel über die Ausbeutung von Leiharbeitern bei Adidas: (nur auf den ersten Blick OT)

      Ja, das ist komisch hier. Aber es geht mit kurzen Kommandobefehlen. Der Smiley der sich übergibt, wird durch folgenden Befehl eingefügt:
      [SPD]



      :lach:

      zeit.de/wirtschaft/unternehmen…e?commentstart=9#comments

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      Wenn etwas einmal passiert, passiert es vielleicht nie wieder. Wenn etwas zweimal passiert, passiert es sicher auch ein drittes Mal