Euroweb-Webdepartment Salzburg schließt

So könnte evtl. demnächst eine Überschrift in den Salzburger Tageszeitungen lauten, wenn der Geschäftsverlauf der Euroweb in Österreich und der Schweiz so verläuft, wie ich mir das vorstelle.

Eine, natürlich rein fiktive und nur meiner Vorstellung entspringende, Nachricht im Intranet der “Euroweb-Group” dürfte dann vermutlich die Mitarbeiter davon in Kenntnis setzen, dass die erhofften Zuwachszahlen im Neukundenvertrieb, trotz erheblicher Bemühungen in Österreich und der Schweiz, nicht erfolgreich verliefen und nun die Departments unter Projektmangel zu leiden hätten. Die Folge wäre vermutlich das Abarbeiten der begonnenen Aufträge, Schließung der “Filiale” Salzburg und Freistellung der Mitarbeiter. Natürlich nicht ohne die “geschassten” Mitarbeiter für ihre Mühen gelobt und die Gesundheit der “Euroweb-Group” in wirtschaftlicher Hinsicht als “absolut gesund” bezeichnet zu haben.

Und nur für Leute, die auch zwischen den Zeilen noch etwas erkennen wollen, könnte ich mir folgenden Satz auch noch vorstellen:

Mit der Schließung von Salzburg reagieren wir auf die grundsätzlich gefallene Anzahl an Neukunden.

Natürlich könnte eine solche Intranetnachricht, zumindest in meiner Vorstellung, nur der Geschäftsführer C.P. persönlich gegenzeichnen.

Als Folge einer solchen Nachricht würde ich auch die Ausladung der “Salzburger-Mitarbeiter” vom Sommerfest erwarten – mit Loosern, die demnächst freigestellt sind lässt sich meist eh nicht so gut feiern – und gute Laune sollte doch besser bis zum Schluss herrschen. Auch auf der “Titanic” soll die Musik bis zum definitiv letzten Akkord erklungen sein.

Eine fiktive Geschichte, die ich den Mitarbeitern nicht wünsche und trotzdem hoffnungsvoll in die Zukunft blicke.

 

 

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3 Antworten auf Euroweb-Webdepartment Salzburg schließt

  1. huk sagt:

    Respekt! Da darf man fast hellseherische Fähigkeiten vermuten.

    Ein naheliegendes Motto für das Sommerfest dürfte lauten: Wir lassen uns das “Singen” nicht verbieten.

    Man könnte meinen, dass sich der eine oder andere Mitarbeiter diese Motto ebenfalls aber anders zu eigen gemacht haben könnte, auch wenn nicht mitgefeiert werden darf.

  2. Anonymous sagt:

    Nun, die angenommene Schließung des Euroweb-Subunternehmens (waren da, mit der Webstyle GmbH nicht derer zwei?) in Salzburg könnte natürlich auch darauf zurückzuführen sein, dass es ein Gerichtsverfahren gab, dass nach der einstweiligen Verfügung (bestätigt vom OLG Salzburg) mit einem Vergleich und sogar einem “Fruchtziehungsverbot” endete? Dem nach die Euroweb das auch aus Deutschland bekannte Vorgehen beim “Vertrieb” zu unterlassen habe?

    “Eine fiktive Geschichte, die ich den Mitarbeitern nicht wünsche”

    Das kann man so und so sehen. Besser wäre es aus meiner Sicht für alle, die Mitarbeiter fänden rasch neue Aufgaben.